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Theater im Training ist alles andere als Theater. Gezielt entwickelte Bühnensequenzen, improvisierte Szenen und kleine Darstellungsaufgaben sorgen für lebendiges Lernen und nachhaltige Seminarerfahrungen. Das zumindest betonen die Theater-Macher unter den Trainern. Fünf praktische Beispiele zeigen, welche Theaterformen sich für welchen Trainingsanlass eignen.
„Vorhang auf, Spot an!“ Das sind magische Worte, die Spannung versprechen. Geht im Theater der Vorhang auf und wird der Blick auf die Bühne frei, sind die Zuschauer gespannt auf das, was kommt, man ist bereit, in eine neue Welt einzutauchen. Und genau diese Bereitschaft und absolute Aufnahmewilligkeit ist es, die Sie als Trainer nutzen können, wenn Sie Theater-Elemente in Ihr Seminar einbauen.
Dramaturgische Elemente unterstützen einen lebendigen Lernprozess, sie öffnen den Blick für neue Perspektiven und führen dadurch zu neuen Erkenntnissen. Mit anderen Worten: Theater-Elemente beinhalten Entdecker-Qualitäten.
Die zweite große Qualität von Bühnen-Szenarios ist die Beschleunigung: Das Lernen vollzieht sich schneller, denn mit Theater-Elementen finden die Teilnehmer leichter zum entscheidenden Punkt. Auf den ersten Blick mag das anders erscheinen, denn natürlich brauchen der Einsatz eines darstellenden Spiels oder einer Schauspiel-Übung sowie die Entwicklung und Präsentation einer Szene erst einmal Zeit. Doch auch ein Vortrag oder eine „normale“ Gruppenarbeit wollen vorbereitet werden und sind zeitintensiv.
Was Theater-Elemente im Training aber besonders wertvoll macht, sind ihre Intensität und Nachhaltigkeit: Das mit allen Sinnen Erarbeitete und Erlebte wirkt intensiver und verankert sich damit leichter und nachhaltiger als Lerninhalte, die lediglich auditiv oder visuell aufgenommen werden. Eine schöne Begleiterscheinung dramaturgischer Elemente: Egal, wie Sie als Trainer die Elemente kombinieren - Ihre Teilnehmer werden Spaß haben!
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