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Der Einkauf von Beratungsdienstleistungen ändert sich, wie eine im Januar 2006 publik gemachte Studie der Lünendonk GmbH zeigt. Demnach bewerten die Unternehmen die Berater nach festgelegten Kriterien, vergleichen die Leistungen und Preise genauer und scheuen Großaufträge in Millionenhöhe.
Eine gute Nachricht für die Beratungsbranche: Man muss nicht länger unbedingt mit dem Vorstand eines Unternehmens Golf spielen, um einen Beratungsauftrag zu ergattern. Es zählen nicht mehr - wie früher - die Beziehungen nach ganz oben bei der Akquise, sondern harte Fakten: Preis und Qualität der Beratungsleistung interessieren mehr als das Handicap des Beraters.
Diese Entwicklung zeigt eine neue Studie der Lünendonk GmbH, Bad Wörishofen, auf. Titel: 'Einkauf strategischer Management-Beratung in Deutschland'. Thomas Lünendonk und sein Kollege Jörg Hossenfelder befragten von April bis Juli 2005 32 Konzerne, davon 17 Unternehmen, deren Aktie im Dax notiert ist. Und demnach ist das Vorgehen der Auftraggeber viel professioneller als noch vor Jahren. 'Beratung ist zur Ware geworden', kommentiert Thomas Lünendonk mit Verweis auf die Ergebnisse seiner Studie.
Ob ein Konzern Bleistifte, Kopierer, Dienstwagen oder Consultants einkauft, macht keinen großen Unterschied mehr. Denn egal, was ein Lieferant anzubieten hat, er muss sich den immer gleichen Bedingungen stellen. So werden auch Berater nach fest vorgegebenen Kriterien bewertet, und bei den Preisen wird verglichen und gefeilscht.
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