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Sie sind die Königsdisziplin der Simulationen: Ad-hoc-Rollenspiele, bei denen es darum geht, schwierige Alltagssituationen der Teilnehmer im Training spontan nachzustellen. Hier ist Flexibilität des Trainers gefragt. Aber auch solides Know-how: Wie sind die Rollenspieler auszuwählen? Wie gestaltet man die Übung? Wie das Feedback? managerSeminare mit einem Handlungsplan.
Ich höre - und vergesse. Ich sehe - und behalte. Ich tue - und verstehe. Die Botschaft dieses chinesischen Sprichwortes ist auch die Devise, nach der Trainer in Seminaren mit Rollenspielen arbeiten. Wenn Teilnehmer nicht nur Theorie aufnehmen, sondern sich in Rollenspielen erproben, wenn sie agieren und sich ihr Wissen in der Simulation praktisch erarbeiten, dann sind die Lernerfahrungen am größten. Denn im Gegensatz zu einer kognitiven Lösung berücksichtigt die im Rollenspiel erarbeitete Variante das emotionale Erleben der Beteiligten.
Ganz besonders profitieren Teilnehmer, wenn das Rollenspiel konkrete Situationen aus ihrem Alltag darstellt. So können sie im Rollenspiel Lösungen für gegenwärtige, individuelle Herausforderungen erarbeiten, beispielsweise für Konfliktsituationen oder Entscheidungsfindungen. Ebenso können sie Situationen gezielt üben, von denen sie wissen, dass sie ihnen bevorstehen - z.B. schwierige Verhandlungsgespräche -, oder sie können Situationen aus der Vergangenheit im Rollenspiel aufarbeiten.
Die Herausforderung für uns Trainer: Die individuellen Anliegen der Teilnehmer lassen sich nicht in vorbereiteten Standard-Rollenspielen bearbeiten - stattdessen ist Spontaneität gefragt: Wir Trainer sind gefordert, den geschilderten Fall in ein Ad-hoc-Rollenspiel umzusetzen.
Die Aufbereitung eines Falls in ein individuelles Rollenspiel geschieht über etliche Stufen; einer der wichtigsten Schritte dabei ist es, sich vom Fallgeber alle wichtigen Faktoren des Falles beschreiben zu lassen.
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