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Die Strahlkraft der Medien können auch Trainer und Berater für ihr Marketing nutzen. Vorausgesetzt: Sie befolgen die Spielregeln der Pressearbeit. In der Praxis-Reihe „Pressearbeit für Trainer und Berater“ betreibt Bernhard Kuntz Regelkunde. Im ersten Beitrag zeigt der Marketing-Experte, welche Art von Themen sich bei welcher Art von Magazinen wie platzieren lassen.
Fühlen Sie sich manchmal wie ein ungeliebter Hausierer, wenn Sie Magazinen einen Artikel anbieten? Wird Ihnen häufig die Tür vor der Nase zugeschlagen, sobald Sie Ihre Idee vorgestellt haben? Oder erhalten Sie auf Ihren Themenvorschlag erst gar keine Resonanz – bleibt die Tür also von vornherein verschlossen? Dann geht es Ihnen wie zahlreichen Trainern und Beratern. Viele beißen regelmäßig auf Granit, wenn sie versuchen, einen Artikel in einem Medium zu platzieren.
Das Hauptproblem ist, dass die Trainer häufig versuchen, 08/15-Themen wie „Mitarbeiter führen“, „Erfolgreich verkaufen“ oder „Konflikte moderieren“ in Publikationen zu platzieren. Das ist nahezu aussichtslos. Zu viel wurde über solche Themen bereits überall in allen möglichen Facetten geschrieben. Es gibt allerdings eine Ausnahme: Bei so genannten Branchenzeitschriften besteht zuweilen durchaus noch die Chance, die alten Hüte an den Mann zu bringen – wenn man ihnen einen passgenauen Anstrich verleiht.
Branchenmagazine wie „Versicherungswirtschaft“, „Stahlmarkt“, „Damenmode“, „TopHair“ und „DentalLabor“ – also Zeitschriften, die primär über die Entwicklung und das Geschehen in einer Branche informieren – veröffentlichen bisweilen noch Artikel zu Standardthemen aus den Bereichen Personal- und Unternehmensführung sowie Marketing und Verkauf – vorausgesetzt: Die Texte sind auf ihre Branche zugeschnitten und praxisnah geschrieben.
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