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Die Strahlkraft der Medien können auch Trainer und Berater für ihr Marketing nutzen. Vorausgesetzt: Sie befolgen die Spielregeln der Pressearbeit. In der Praxis-Reihe 'Pressearbeit für Trainer und Berater' betreibt Bernhard Kuntz Regelkunde. Im dritten und letzten Teil erklärt der Marketing-Experte, worauf Weiterbildner bei der Auswahl einer PR-Agentur achten sollten und wie die Zusammenarbeit mit den Presse-Profis gelingt.
'Make or buy?' – 'Machen wir es selbst, oder übertragen wir die Aufgabe einem externen Dienstleister?' Vor dieser Frage stehen Unternehmen immer wieder – etwa wenn es um die Mitarbeiterqualifizierung geht. Aber auch den Bildungs- und Beratungsanbietern selbst ist die Fragestellung vertraut. Die wohl häufigste Make-or-Buy-Entscheidung in dieser Branche: 'Legen wir unsere Pressearbeit in die Hände von Profis, oder machen wir es auf eigene Faust?'
Für das Engagement von Presseprofis gibt es mehrere Motive. Zuerst einmal ist Pressearbeit zeitaufwändig. Denn sie lässt sich im Gegensatz zu PR-Maßnahmen wie der Anzeigenschaltung oder Mailings kaum standardisieren. Hinzu kommt, dass der Zeitaufwand für die Pressearbeit nur bedingt planbar ist. Denn wenn Trainer Medien Themen anbieten, wissen sie vorab nie, ob überhaupt Redaktionen anbeißen und wenn ja, wie viele und welche Sonderwünsche diese haben. Weitere Motive fürs Engagement von PR-Agenturen sind: Dem Trainer fehlt die Erfahrung im journalistischen Schreiben, und er besitzt nicht die Kontakte zu den Redaktionen.
Das gewichtigste Argument für die Beauftragung einer Presseagentur ist aber: Ohne externe Unterstützung können Trainer nicht die gesamte Klaviatur der Pressearbeit nutzen.
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