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Das Konfliktpotenzial in Unternehmen wächst: Die gegenwärtige Rezession, daneben Strategien wie Outsourcing und Lean-Management führen dazu, dass Mitarbeiter um verbleibende Pfründe und Posten konkurrieren. Spannungen sind demzufolge an der Tagesordnung. Da ungelöste Streitfälle gesamte Abteilungen lahm legen und Unternehmen teuer zu stehen kommen, müssen Führungskräfte vor allem eins sein: gute Konfliktmanager.
Eigentlich hatte sich Günter Hoffnungen auf den Job gemacht. Aber dann wurde doch Sabrina befördert. Sie ist jetzt Abteilungsleiterin, das Förderprogramm für Frauen machte es möglich. Gut geht es ihr dabei jedoch nicht. Sie glaubt nämlich, Günter wolle sich an ihr rächen. Aus Angst, dass Günter sich gegen sie wendet, enthält Sabrina ihm wichtige Informationen vor. Günter spielt den Ball zurück: Da Sabrina ihn aufs Info-Abstellgleis geschoben hat, lässt er sie beim nächsten gemeinsamen Projekt daher so auflaufen, dass sie sich blamiert.
Konflikte wie dieser lauern in der Arbeitswelt überall: Ein einzelnes Ereignis zieht einen Dauerkonflikt nach sich. Gerade in der Rezession kämpfen viele Abteilungen um ihre Quote. Es herrscht Hektik und Anspannung. Und wer an der Zahlen-Front seiner Abteilung kämpft, vergisst schnell die weichen Faktoren. Geredet wird in Stressphasen immer zu wenig. Interne Kommunikation fällt aus, wenn draußen auf den Absatzmärkten eine Krise zu reparieren ist. Wenn dann noch betriebliche Ressourcen zusammengestrichen werden, leidet gute Führung.
Doch was tun, wenn ein Konflikt im Anmarsch ist? Worauf sollte die Führungskraft achten?
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