Direkt zum Inhalt

Direkt zur Navigation

Managementweiterbildung, Fortbildung, Schulung und Training für Führungskräfte und Mitarbeiter

Warenkorb 0 Artikel

Registrierung



Schrift:  

Der Blick über den Tellerrand

Assoziative Wirtschaft

Das Modell der „Assoziativen Wirtschaft” bietet Überraschendes: Es baut völlig auf der unternehmerischen Intiative und Freiheit auf und macht gleichzeitig staatliche Einflußnahme in das Wirtschaftsleben unnötig.


Allein schon diese Aussicht verpflichtet, sich wenigstens einmal damit zu befassen. Mehr noch: Die Entwicklung unserer Marktwirtschaft im 20. Jahrhundert geht in großen Schritten zur Assoziativen Wirtschaft hin. Nur bemerkt dies fast keiner, da die in diesem Zusammenhang benutzten Begriffe fast nicht bekannt sind. Und noch ein Drittes: Mit der Assoziativen Wirtschaft geht es zwar um eine Systemalternative, gleichwohl kann aber jeder in seinem Betrieb und seinem Umfeld damit anfangen.

Die „Assoziative Wirtschaft” wurde Anfang des Jahrhunderts von Rudolf Steiner entwickelt und seither von einer Reihe fleissiger Wissenschaftler und Praktiker konkretisiert1. Die Grundzüge der Assoziativen Wirtschaft zusammengefaßt in wenigen Thesen lauten: 1. Die Freiheit des Einzelnen ist das Fundament der modernen Gesellschaft. Deshalb muß die Initiativfreiheit des Unternehmers und die Konsumfreiheit des Verbrauchers im Mittelpunkt einer Wirtschaftsordnung stehen. 2. Die Aufgabe der Wirtschaft besteht darin, die Bedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen. Das Wirtschaftsleben besteht also aus Warenproduktion, Warenzirkulation und Warenkonsum.

Die Bedeutung dieser zunächst wenig spektakulär klingenden Thesen erschließt sich allerdings erst bei näherem Hinsehen. Die erste These ist die „Freiheitsthese”. Sie wurde vom „real-existierenden Sozialismus” mit seiner Planwirtschaft mißachtet, weshalb er schließlich daran zugrundeging. Die zweite These besagt, daß wir in der Wirtschaft arbeiten, um die Bedürfnisse der anderen zu befriedigen. Da andere es genauso machen, werden auch unsere Bedürfnisse befriedigt. Insoweit ist diese These die „Brüderlichkeitsthese”. Dies widerspricht fundamental der Ansicht jener „reinen Marktwirtschaftler”, die den Quellort wirtschaftlicher Tätigkeit nicht in der Brüderlichkeit, sondern im Egoismus ausmachen. Man arbeitet, um Geld zu verdienen und Gewinne zu machen. Die Befriedigung der Bedürfnisse anderer sei nur Mittel zum Zweck. Durch den Mechanismus des freien Marktes werden die Egoisten in Konkurrenz gebracht zum Wohle der Konsumenten, d. h. des sozialen Ganzen. Der anonyme Marktmechanismus richtet souverän und gerecht…

Thomas Mayer

22049 Zeichen



zurück
Weitere Informationen zum Thema auf managerSeminare.de

ANZEIGE
  

Erfolgreiche Werbung im Weiterbildungsmarkt

Präsentieren Sie Ihr Weiterbildungsangebot in managerSeminare. Aktuelle Themen in der April-Ausgabe:


- Der Vormarsch der Bilanzierung von Humankapital

- Engergetische Psychologie - Coaching mit dem Körper

- Die Essenzen der Gelassenheit

- Quartäre Bildung - PE-Partnerschaften von Unternehmen und Hochschulen

- Was macht eigentlich ... ein Social Media Manager?

- Leise Führungskräfte - Die Stärken der Stillen

- Wir sind Firma! - Wie Mitarbeiteridentifiktaion gelingt


Redaktionelle Konzepte schicken wir Ihnen gerne zu.
Mailen Sie uns jutta.zeranski@managerseminare.de
oder rufen Sie uns an unter 0228/97791-46

Themendossier: Trainingstools im Praxistest, Teil 5

Die Training aktuell-Redaktion nimmt einmal im Monat neue Trainingstools kritisch unter die Lupe: Software, Methodensets, Spiele & Co. werden auf ihren praktischen Nutzen hin getestet und bewertet....

mehr...
Zu allen Themendossiers...

Der Weiterbildungsmarkt im Test

Welche Ausbildungsmöglichkeiten bietet die Weiterbildungsbranche? Wie sieht der Markt für e-Learning-Produkte aus? Wer führt Trainings zu neuen Trendthemen durch? managerSeminare will zu mehr Transparenz auf dem Weiterbildungsmarkt beitragen und untersucht für Sie regelmäßig das oft unübersichtliche Angebot.  

Zu den Marktübersichten...

Trainingsverträge, Mustervorlagen und Checklisten

Verbindliche Verträge sind auch in der Weiterbildung unerlässlich, doch die Vertragsgestaltung erweist sich oft als schwierig. Welche Punkte müssen vertraglich geregelt werden? Wie werden rechtlich abgesicherte Vertragstexte formuliert? managerSeminare hilft und gibt praktische Tipps rund um das Thema Weiterbildungsrecht.

Mehr zum Thema Weiterbildungsrecht...

Themenspecials

MBA
Der Master of Business Administration, kurz MBA, ist ein Aufbaustudium, das in den letzten Jahren weltweit stark an Bedeutung gewonnen hat. Wer mit dem MBA Karriere machen will, findet hier Infos zu Programmen und Anbietern.
mehr...

Train-the-Trainer
Für Trainer heißt es: ständig an ihren Kompetenzen feilen und ihren persönlichen Werkzeugkoffer up to date halten, damit die Erwartungen ihrer Auftraggeber erfüllt werden. Nähere Infos dazu wie man sich aus- und fortbilden kann, finden Sie auf dieser Seite.
mehr...

Change-Management
Das Thema Change-Management ist heute quer durch die Führungsetagen Business-as-usual. Welche Angebote Ihnen helfen im reißenden Strom der Veränderung nicht unterzugehen, finden Sie auf dieser Seite.
mehr...

Ausgefallene Tagungsorte
Tagen an einem außergewöhnlichen Ort - das können auch Sie! Das Special 'Ausgefallene Tagungsorte' stellt Ihnen verschiedene Destinationen vor, in denen Sie Ihre Veranstaltung zu etwas ganz besonderem machen können.
mehr...

© 2012, managerSeminare Verlags GmbH, Endenicher Str. 41, D-53115 Bonn