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Karrierebremse Perfektionismus?

Umfrage vom 20.03.2009 bis 24.04.2009 alternativer text

Gewissenhafte Kollegen, emsige Fleißarbeiter oder pedantische Haarspalter - Perfektionisten werden von ihrer Umgebung oft mit gemischten Gefühlen betrachtet. Doch kann Perfektionismus im Beruf gar ein wirklicher Nachteil sein? Sagen Sie uns Ihre Meinung! Stimmen Sie ab und gewinnen Sie einen von drei Büchergutscheinen im Wert von 100 bzw. 50 €.

„Und wo sehen Sie Ihre Schwächen?“ – „Ehrlich gesagt neige ich zu Perfektionismus und bin bestrebt, jede Aufgabe zu 110 Prozent zu erfüllen.“ Sätze wie diesen kennt jeder Personaler. Denn die Taktik, die klassische Frage nach den Defiziten mit einer Schwäche zu beantworten, die auch als Stärke ausgelegt werden kann, ist unter Bewerbern weit verbreitet.

Aber ist Perfektionismus wirklich eine Stärke? Auf den ersten Blick vielleicht. Schließlich bringen Perfektionisten eine Reihe von Eigenschaften mit, die sie für Arbeitgeber attraktiv machen: Ehrgeiz, Fleiß, Leistungsbereitschaft. Auf den zweiten Blick wird jedoch deutlich: Perfektionisten haben auch ihre Schattenseiten. So zeigt eine aktuelle Studie der US-amerikanischen Unternehmensberatung Proudfoot-Consulting, dass deutschen Unternehmen durch die weit verbreitete 110-Prozent-Mentalität ein volkswirtschaftlicher Schaden von 135 Milliarden Euro pro Jahr entsteht. Einer der Kostentreiber: Wer alles perfekt machen will, setzt sich selbst unter Druck. Die Folgen: hektische Betriebsamkeit und Stress, der wiederum das Denkvermögen hemmt und zu Fehlern führt. Und auch den Perfektionisten selbst wird ihr Ehrgeiz zur Last. Nach aktuellen Untersuchungen wissen Chefs hohe Leistungsbereitschaft zwar zu schätzen, befördern in der Regel aber nicht die fleißigen Bienen, sondern die Mitarbeiter, die sich gut verkaufen können.

Über diese und andere Gründe, warum sich Perfektionismus – entgegen der landläufigen Meinung – auch negativ auf Arbeitsergebnisse und Karriere auswirken kann, schreibt Simone Janson in ihrem aktuellen Buch „Die 110%-Lüge. Wie Sie mit weniger Perfektionismus mehr erreichen“. Für managerSeminare hat die Journalistin ihre wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst: In der Ausgabe 135 von managerSeminare beleuchtet sie das Phänomen Perfektionismus von wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und praktischer Seite und zeigt Wege aus der Perfektions-Falle.

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