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Ein Depot für die Arbeitszeit

Zeitwertkonten

Beim Thema Zeitwertkonten können nur die wenigsten Klein- und Mittelständler mitreden. Das zeigen aktuelle Studien. Dabei ist das Potenzial der Lebensarbeitszeitkonten groß: Die Flexibilisierung der Arbeitsorganisation und die Möglichkeit, den Mitarbeitern einen vorgezogenen Ruhestand zu ermöglichen, werden von Experten als Hauptvorteile genannt. manage_HR liefert das wesentliche Know-how zu dem Instrument.

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'Remember that time ist money'. So lautet ein Ausspruch von Benjamin Franklin. Den Rat, sich daran zu erinnern, dass Zeit Geld ist, gab der Gründervater der Vereinigten Staaten im Jahr 1748 einem jungen Geschäftsmann mit auf den Weg. Würde Franklin heute noch leben, würde er vielleicht auch deutschen Unternehmen seinen Gedanken ans Herz legen wollen – und zwar mit Blick auf die bevorstehende Rentenproblematik.

Denn seitdem gewiss ist, dass das Renteneintrittsalter in absehbarer Zeit auf 67 Jahre erhöht wird, und zudem die staatliche Förderung des Vorruhestandes Ende 2009 ausläuft, müssen die Unternehmen nach Alternativen suchen. In diesem Zusammenhang spielen Zeitwertkonten – synonym werden auch die Begriffe Langzeitkonto oder Lebensarbeitszeitkonto verwandt – eine immer größere Rolle.

Und die funktionieren wie Franklins Leitmotiv. Ihr Prinzip ist es, Zeit in Geld umzuwandeln. Konkret: Die Mitarbeiter können während ihres Erwerbslebens Überstunden oder noch ausstehenden Urlaub ansammeln und den entsprechenden Wert auf einem speziell hierfür angelegten Konto deponieren. Zu einem späteren Zeitpunkt kann das Geld dann zur bezahlten Freistellung des Mitarbeiters genutzt werden.

Entwickelt haben sich die Langzeitkonten im Zuge des sogenannten Flexi-Gesetzes (Gesetz zur sozialrechtlichen Absicherung flexibler Arbeitszeitregelung). Das Gesetz ist seit Januar 1998 in Kraft, um Unternehmen zu ermöglichen, langfristige Auslastungsschwankungen auszugleichen. Heute werden Zeitwertkonten einer Studie von Towers Perrin zufolge zwar immer noch häufig zur Auslastungssteuerung eingesetzt, zum noch größeren Teil nutzen die Unternehmen das Instrument aber, damit ihre Mitarbeiter in einen vorzeitigen Ruhestand eintreten und diesen auch finanzieren können.

Extras:

  • Checkliste: Was bei der Einrichtung von Zeitwertkonten zu beachten ist
  • Übersicht: Wie Zeitwertkonten verwendet werden können
  • Neuregelungen seit Januar 2009: Was sich durch das Flexi-II-Gesetz geändert hat
  • Literaturtipps: Kurzrezensionen von fünf Büchern zum Thema Zeitwertkonten
  • Marktübersicht: Dienstleister von Zeitwertkonten im Praxis-Test

Petra Walther
Quelle: manage_HR 01/09, Februar 2009, Seite 26 - 34
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