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28. Mai 2013 | Von Nicole Bußmann

Speaker-Ranking 2013: Wer ist am aktivsten im Web?

Gestern abend wurde es offiziell per Webinar vorgestellt: das Speaking-Ranking 2013 von absolit, einem Consulting-Unternehmen mit Sitz in Waghäusel. Neben einer Hitliste der aktivsten Redner im deutschsprachigen Raum will es Anregungen zur Optimierung in Sachen Kundengenerierung für Redner liefern. managerSeminare war beim Webinar dabei und hat das Speaker-Ranking unter die Lupe genommen. Einsichten.


Das vermutlich interessanteste Ergebnis vorweg: Angeführt wird das Speaker-Ranking 2013 von Joachim Rumohr, einem Redner, der sich ganz auf das Thema Xing konzentriert. Platz zwei hat Kerstin Hoffmann inne, die sich in Sachen Unternehmenskommunikation umtut und sich als “PR-Doktor” vermarktet. Platz drei geht an den bescheiden-selbstbewusst-auftretenden Gunter Dueck, der seinen großen Auftritt auf der rebuplica11 hatte und den Begriff Omnisophie geprägt hat.

Überraschung. Überraschung. Wo sind die Lautsprecher der Branche? Martin Limbeck etwa oder Stefan Frädrich? Sie folgen auf den Plätzen: Limbeck Platz 8, Frädrich Platz 5. Wie es dazu kommen kann? Absolit-Geschäftsführer Torsten Schwarz hat dafür Erklärungen: Für ihn sind die drei ersten Platzierungen nicht überraschend, bewegen sich doch alle drei qua Beruf im Online-Geschäft. Doch auch die klassischen Speaker wie Limbeck und Frädrich, Markus Hofmann, Anne Schüller und Gregor Staub hätten ihre Hausaufgaben in den drei untersuchten Bereichen gut gemacht.

Und die drei untersuchten Bereiche sind: Web, verstanden als die Reputation der Website, gemessen durch das Tool Alexa und durch die Backlinks auf die Domain. Seo, gemeint als die Sichtbarkeit der Site (einbezogen wurden übrigens nur reine Personality-Sites) in den Suchmaschinen. Und Social, verstanden als Präsenz der Speaker im Social Web. Letzterer Punkt hatte uns vor dem Webinar Rätsel aufgegeben, denn ein kurzer Check der Einzelrankings, die sich etwa über Facebook-Fans und -Friends in der Studie befanden, waren fehlerhaft. Fanpage und Freunde waren weder getrennt ausgewiesen noch hatte es eine Summierung gegeben. Schwarz gestand den Fehler im Webinar ein und übersprang die Folie. Inzwischen sind die Folien korrigiert.

Direkten Einfluss auf das Ranking haben die Anzahl der Facebook-Freunde und -Fans sowie die Follower-Zahlen bei Twitter ohnehin nicht, erklärte Schwarz. Diese Zahlen seien leicht manipulierbar. Wichtiger waren ihm Retweets etwa, auch Klout hat er einbezogen, steht dem Dienst in der Aussagekraft aber ebenfalls kritisch gegenüber.

So ist das Ranking durchaus kritisch zu sehen. Findet der Erheber sogar selbst. Bei der Ermittlung der Besucher der Website gibt er beispielsweise für Kerstin Hoffmann 44.000 Besucher per Monat an. Joachim Rumohr, der zweit Platzierte hat “nur” 28.000. Im Kommentar zur Folie ist zu lesen: „Bei den hier wiedergegebenen Werten handelt es sich um grobe Schätzungen, die von den wirklichen Werten stark abweichen können”. Denn die tatsächlichen Besucher kann ja nur der Betreiber selbst benennen.

Dennoch ist Schwarz von der Aussagekraft seiner Studie überzeugt, zeigt sie doch, welche Speaker in welchen Bereichen Nachholbedarf haben. Denn, das ist die Ausgangsthese von Online-Consultant Torsten Schwarz: Die Präsenz von Rednern im Netz ist ein Auswahlkriterium und entscheidet daher mit bei der Buchung. Inzwischen gehöre es zum Standardprozedere einer Suche, sich im Netz ein Bild vom Redner zu machen. Das Webinar hielt dergestalt einige Tipps bereit: etwa, dass Seo mehr bringt in Sachen Kundenaufmerksamkeit als jede andere Aktivität. Dass zum Beispiel nie das Branding des eigenen Namens vergessen werden darf. Dass vor allem Inhalte punkten und vor Cat-Content gehen (ein wunderbar-treffender Begriff für das Posten von Katzenphotos), obwohl auch letztere Reichweite bringen.

Die Nachfragen im Webinar zeigten klar: Manche Redner stehen bei der Vermarktung der eigenen Dienstleistung noch ganz am Anfang. Für sie zählte wenig, wer die vordersten Ränge einnimmt – allenfalls, um sich ein Beispiel zu nehmen. Und so dient das Ranking natürlich auch der Vermarktung der Dienstleistung des Erstellers. Wer genauer in die Studie blicken will: Erhältlich ist sie für 98 EUR.

Quelle der Grafik: Speakerranking 2013, absolit


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