Leser- und Pressestimmen
Das Rezeptbuch ist tatsächlich einzigartig. Kein anderes Buch, das mir vorlag, befasst sich so qualifiziert und explizit mit dem Thema 'Spiele im Seminar'. Vermutlich wird es ein Klassiker. Gut lesbar beschreiben Funke und Rachow in sechs Kapiteln alle Aspekte rund um den Einsatz von Spielen. Im Zentrum ihrer Überlegungen steht nicht nur der Nutzen des Lerners und der 'Mehrwert' des Spielens im Training, sondern auch – und das erscheint mir besonders begrüßenswert – der des Trainers. Entsprechendbreit sind die behandelten Themen, das Spiel im Training genauso wie im Akquisegespräch. Das Spiel wird nicht nur – wie sonst üblich – punktuell behandelt, sondern als Teil eines Gesamtplanes betrachtet, also bekommt der Leser Tipps zur Planung eines Seminares und einer Rahmenhandlung. Mögliche Gefahren sind ebenso Thema wie die Spielauswahl, die Inszenierung, die Auswahl von Requisiten und die Raumgestaltung, und Sie erhalten qualifizierte Tipps. Angesprochen ist der kommerzielle Trainer, der in Auftreten, Vorbereitung und Requisite seinen Klienten etwas bieten muss. Mit Blick auf unsere zunehmend anspruchsvoller werdende Klientele, bin ich den beiden für entsprechende Hinweise dankbar. Die Theorie wird durch Fallbeispiele in die Praxis überführt. Das gibt den grundsätzlichen Überlegungen Gesicht und erleich tert dem Leser den sofortigen Praxistransfer.
Gut ist das detaillierte Inhaltsverzeichnis, denn das ermöglicht ein 'punktuelles' Lesen, wenn Sie nur ein bestimmtes Thema interessiert. Dichter am Thema geht´s nimmer! Deshalb meine Empfehlung:
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Claudia Grötzebach in Gabal impulse, 2/2004
Inszenierung und Leitung von Lernprozessen super angeregt
Wer für Mitarbeitende Kurse, Seminare, Bildungsveranstaltungen, thematische Schulungstage und ähnliche Service-Angebote durchführt oder zu leiten hat, kann sich glücklich schätzen, wenn ihr bzw. ihm ausreichend zur Vermittlung unterschiedlichster Inhalte ausreichend methodisch-didaktische Ideen und Modelle zur Verfügung stehen.
Es hilft, stets ein paar 'Rezepte' parat zu haben. Ein ganzes 'Rezeptbuch' bietet das leitungserfahrene Team Amelie Funcke und Axel Rachow in ihrem ausgezeichneten Werk für lebendiges Training an. Anhand eines der Buchstabenfolge R.E.Z.E.P.T. angepasst formulierten Planungs- und Vorgehensmodell beschreiben sie klar und praxisgerecht-teilnehmendenorientiert all die Fragen, die sich für eine erfolgreich durchzuführende Leitungsaufgabe stellen. Hintergründig-informativ erfährt man einiges zur Theorie und bekommt gleichzeitig zahlreiche Spiele und Übungen im konkreten Kontext mitgeliefert, ergänzt um sinnvoll-kurze Zusammenfassungen und Merksätze.
Auch weiterführende Literatur ist in ideal-umfangreicher Auswahl angegeben und so wird das wirklich fundierte Buch seinem Titel sehr gut gerecht, lässt aber auch genügend Freiraum für eigene Gestaltung angeleiteter Prozesse und Initiativen. Das Buch begeistert und regt zur Begeisterung an. Wenn man das schafft, dann klappt's auch mit den Teilnehmenden.
Uli Geißen, Spiel- und Kulturpädagoge
Das Buch von Amelie Funcke und Axel Rachow ist genau das, was es verspricht: ein Rezeptbuch. Auf 246 Seiten geben die beiden Spiele-Trainer eine Fülle von praktischen Anleitungen für den Einsatz von Spielen im Training. Die Autoren liefern konkrete Tipps für die Planung erlebnisorientierter Trainings, für die Auswahl von Spielen, für die gekonnte Inszenierung der Seminare sowie für die Moderation und Durchführung von Spiel-Einheiten. Dabei gehen sie bis ins kleinste Detail: Beispielsweise findet der Leser im Kapitel über die Seminar-Inszenierung sogar eine Liste einzelner Musiktitel mitsamt einer Schilderung, für welche Seminar-Situation sich welches Stück am besten eignet. Kommentierte Buchtipps, Übersichten u.a. von Spiele-Vertreibern, Ablaufpläne und jede Menge persönliche Beispiele und Erfahrungen der Autoren machen das Buch zu einer reichhaltigen Infoquelle.
Keine Frage: Die beiden Autoren gewähren Trainern einen tiefen Einblick in ihre Kochtöpfe.
Svenja Gloger, Journalistin
Dem Buch ist anzumerken, dass die Autoren Spaß beim Schreiben hatten - und das überträgt sich auf den Leser. Auch wenn ich beim Begriff 'Rezept' im Zusammenhang mit Personalentwicklung erst einmal gezögert habe - die 'Rahmenhandlung', die das Kochen und Genießen eines köstlichen Mahles als Metapher nutzt, reizt zum Weiterlesen und gibt zudem einen schönen Eindruck, wie die Autoren im Seminar vorgehen.
Die Idee: Jedes Training ist an sich schon ein Spiel, denn es bildet die Alltagsrealität nur nach. Wie man nun in einem Training Spiele in den verschiedenen Phasen einsetzt, wie man skeptischen Auftraggebern diesen Einsatz erläutert, wie man einen konkreten Plan aufstellt - all das wird nachvollziehbar beschrieben und immer wieder gewürzt mit praktischen Beispielen.
Der interessierte Trainer erfährt, wie er seine Teilnehmer in die Spiele einführt, worauf dabei besonders zu achten ist, wie und wann er eingreifen sollte, wie er die Ergebnisse auswertet und wie er sich in schwierigen Situationen verhalten kann. Dabei nutzen die Autoren die gleichen Mittel, die sie ihren Lesern empfehlen. So werden z.B. die Reaktionen auf schwierige Situationen als Mindmaps dargestellt, immer wieder lockern Bilder und Metaphern die Lektüre auf.
Hin und wieder gibt es auch konkrete Beispiele für Spieler, aber das ist nicht das eigentliche Ziel des Buches. Dafür werden dem Leser die wichtigsten Literaturquellen genannt und ausführlicher beschriebene, Bezugsquellen für fertige Spiele fehlen ebenso wenig wie die für Spiel- und Kreativmaterialien.
Ein gelungenes Trainerbuch.
Johannes Thönneßen, Managementwissen online
Auf den Geschmack gebracht!
Wer bisher nicht so recht entscheiden konnte, ob, wann und wie Spiele im Seminar einzusetzen sind, wird mit dem 'Rezeptbuch für lebendiges Lernen' auf den Geschmack gebracht. Es handelt sich nicht um das n+1ste Spielebuch, sondern um eine umfassende und anregende Beschreibung dessen, was es bedarf, um Spiele sinnvoll in Lehr- und Lernprozesse zu integrieren. Angesprochen sind alle, die ihre Seminare erfahrungsorientiert und ganzheitlich gestalten wollen.
In einer sinnlich kulinarischen Sprache liefern Autor und Autorin ein reichhaltiges Menue an Bedenkenswertem, wie Spiele stimmig eingebunden werden können. Dabei werden Fragen nach dem 'Warum' und 'Wozu' von Spielen genauso thematisiert wie die gezielte Vermarktung von Spielkompetenz oder die Bezugsquellen von Materialien, Musik und Literatur.
Das Wort ...
R. ichtig anfangen
E. ffektiv informieren
Z. ielgerichtet inszenieren
E. ngagiert handeln
P. assgenau verarbeiten
T. reffend fortsetzen
... bietet das Modell für einen bekömmlichen Aufbau eines Seminares und dient gleichzeitig als Gliederung des Buches.
Liest man das Buch linear von Anfang bis Ende ergeben sich, insbesondere für versierte KollegInnen, manche Redundanzen. Daher bietet sich aktives Querlesen mit Marker und Stiften an, damit aus dem Rezeptbuch ein Arbeitsbuch mit eigenen Zutaten wird. Der ausgeprägte Rand mit Notizen, Zusammenfassungen, kurzen Spielsequenzen etc. lässt sich leicht für eigene Einfälle nutzen.
Ein gelungenes Kochbuch in Sachen Trainingsspiele!
Eva Havenith, Journalistin und Trainerin
Die Autoren setzen in ihren Seminaren nur Spiele ein, 'die im Kontext Sinn machen und einen situativen Bezug haben und deren Sinn wir auch transparent machen können'. Ihr Erfolgsprinzip ist der Dreiecks-Effekt von Spielen: Trainer, TeilnehmerInnen und Spiele bilden das unsichtbare Dreieck. TrainerInnen und TeilnehmerInnen zentrieren sich ständig in der Reflektion
und im Feedback mit Blick auf den Spielverlauf und auf das Spielergebnis. Die Autoren arbeiten 'spielend' nach dem Grundsatz: 'Nicht die Seminarleitung hat schlecht geplant, sondern das Spiel hat diesen Verlauf genommen.' Kränkungen werden auf diese Weise vermieden und der gegenseitige Respekt gefördert. A. Funcke und A. Rachow benutzen das Wort Spiel recht großzügig, indem sie Übungen oder Aufgaben mit spielerischem 'So-tun-als-ob'-Charakter, das Erschaffen und sich Bewegen in einer fiktiven Welt, das Bearbeiten eines Themas auf einer anderen, spielerisch-kreativen Ebene sowie Handlungen oder Denkvorgänge, die in ihrer Art nicht dem gesellschaftlichen Alltag entsprechen oder Teile daraus unmittelbar im Prozess anbieten. Rezensent und die Rezeptbuch-Autoren sind der Meinung: Methoden und Werkzeuge werden erst durch die hohe Qualifikation von Trainern und deren praktiziertes Menschenbild lebendig. Den Autoren ist es gelungen, mit ihrem Rezeptbuch für 'Lebendiges Lernen' Erkenntnisse und Erfahrungen anzubieten, die sie selbst machten und jetzt mit anderen teilen wollen. Mit ihrem Know-how, mit dem sie Trainingsteilnehmern Appetit auf Lernen machen wollen, scheinen sie Erfolg und Nachhaltigkeit erzielt zu haben. Diese zwei Trainer präsentieren Ideen, Vorschläge, Anleitungen zur Raumgestaltung, Rahmenhandlung, Spielauswahl, Spielmoderation und zur Auswertung. Mit den hier vorgestellten 'Rezepten' lässt sich der pädagogische Fortschritt von Trainings bei hohem Standard der Trainer erreichen. Die Freude freudvoller Trainer setzt sich oft in den kleinen Freuden des Arbeitsalltages fort: In der Freude für Experimentieren, für Erfolg und im Durchhaltevermögen. Manche Führungskraft bemüht sich, auf Mitarbeiter helfend einzugehen, doch die Unternehmenskultur zwingt sie dazu, Mitarbeiter unter Druck zu setzen. Dieses Buch zeigt, das heute wieder Trainings zu Gunsten von Arbeitnehmern möglich sind und bricht das Tabu, unternehmens- und arbeitsfeindliche Umstände in Vergessenheit geraten zu lassen, wie es vielerorts geschieht. Er appelliert an die Sensibilität aller Trainer und regt zu anderer Kommunikationsart und Kommunikationsform von Unternehmern, Führungskräften und Mitarbeitern an. Er zeigt Wege auf, die Chance würdevollen Umgangs und aufbauender Motivation zu erkennen und pro Mitarbeiter aktiv zu werden, Die Autoren spenden dahingehend Hoffnung, dass alle gemeinsam für eine humane Welt eintreten können.
Dr. Karl-J. Kluge, Coach, erew BIBLIO-KOM