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Worlddidac 1998: Internationaler Siegeszug für CBT & Co

Der Siegeszug der neuen Medien hält an: Als zeit- und ortsunabhängige Fortbildungsmöglichkeit dominierten CBT & Co auch bei den beruflichen Weiterbildungsangeboten auf der Worlddidac, der internationalen Messe für Lehrmittel, Aus- und Weiterbildung, vom 12. bis 15. Mai 1998 in Basel. Die Aussteller bemühten sich vor allem darum, verbleibende Gegenargumente wie fehlende Kontrollmöglichkeit und Vereinsamung der Mitarbeiter zu entkräften. So hat die Firma M.I.T., Friedrichsdorf, für die Dresdner Bank ein CBT entwickelt, bei dem der Lerner von Lektion zu Lektion Punkte sammelt. Am Schluß druckt ihm der Computer ein Zertifikat.
Eine 'Push-and-pull-Strategie' verfolgt die HQ Lern- und Informationssysteme AG, Wiesbaden, bei der Telekom: Sie stellte ein CBT zum Thema Coaching sowohl den Vorgesetzten als auch den Mitarbeitern zur Verfügung. Dank der Transparenz könne die Initiative nun von beiden Seiten ausgehen, erklärte Felix Wenger von HQ. Künftig werde der Einzug der neuen Führungskultur auch via Intranet unterstützt: In entsprechenden Masken ließen sich beispielsweise Gesprächstermine und -ergebnisse festhalten. So könne bei der Telekom auch festgestellt werden, wieviele Coaching-Gespräche tatsächlich stattgefunden haben.

Vom Fernlernen mit Tele-Trainern

Lernplattformen - wie sie unter anderem von ibis media, Andernach, und ets, Halblech, angeboten werden - ermöglichen neben der Transparenz auf Unternehmens- und Mitarbeiterseite auch die Kommunikation zwischen den Tele-Lernern: Mit Chatrooms und E-Mails soll der gefürchteten Isolation der Mitarbeiter vorgebeugt werden. Die Volkswagen-Coaching GmbH betont vor allem Teletutoring und Videoconferencing, um bei der Volkswagen AG die Akzeptanz des Pilotprojektes 'Lernen in Netzen' zu erhöhen. Und die Teleunterstützung nimmt weiter an Bedeutung zu: Künftig sollen sich Mitarbeiter sogar von zu Hause aus in die Lernprogramme einklinken können.
Bleibt die Frage nach dem Aufwand für firmenspezifische Lernangebote. Nicht zuletzt wegen der hohen Kosten für eine eigene CBT-Produktion stellte die Internationale Multimedia-Akademie (IMA), Karlsruhe, das Lernen mit dem IBT-Server vor. Die Idee der vom Kooperationspartner Berres&Partner, ebenfalls Karlsruhe, entwickelten internetbasierten Lernplattform: Mit überschaubaren Internet-Kenntnissen können Lerninhalte aufbereitet und firmenweit zur Verfügung gestellt werden. Die IMA selbst bietet ab September 1998 offene Online-Trainings an. So laufen beispielsweise auch Teile der im Juli 1998 startenden Fortbildung zum Tele-Trainer über das Netz der Netze.

Über das Fernbleiben der Firmenvertreter

Während der Multimediabereich bei der internationalen Bildungsmesse mit 71 von insgesamt 450 Ausstellern eine gesamte Etage belegte, wirkte die ausschließlich für die berufliche Bildung reservierte 'Piazza' mit lediglich 21 Anbietern recht kümmerlich. Ein Ungleichgewicht zeigte sich auch bei den insgesamt 40.500 Besuchern. So konstatierte Beate Bruns von der Internationalen Multimedia-Akademie: 'Der Interessenschwerpunkt der Besucher liegt bei Schule und Ausbildung.' Auf lediglich 20 Prozent schätzte Hans Gieringer, Geschäftsführer von ibis acam, den Anteil der Unternehmensvertreter. Norbert Caviezel, Geschäftsführer der Züricher Edutec AG, vermißte die Entscheidungsträger aus den Betrieben sogar völlig. Selbst das Multimediaforum - laut Christoph Herzog, Kommunikationsleiter der Weiterbildungsmesse, bei Vorträgen zu schulischen Themen 'rammelvoll' - war bei der Präsentation von CBTs und Lernplattformen nur mäßig besetzt.

Zum Fernblick über die Messelandschaft

Aber nicht nur die Beteiligung der beruflichen Weiterbildner und Firmenvertreter hat in den kommenden zwei Jahren besonderen Anschub nötig. Nach Beendigung der Kooperation zwischen Messe Basel und Worlddidac-Verband bewarben bereits während der Messe beide Parteien ihre künftigen Projekte: Plakate in den Messehallen kündigten die Teach & Learn für Februar 2000 in Basel an. Der Worlddidac-Verband verteilte Flugblätter für die Worlddidac im März 2000 in Zürich.

Autor(en): (abi)


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