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Stift-Displays fördern Interaktion

Seit den Zeiten der Overhead-Projektoren hat sich viel getan. Technische Mittel wie Beamer und interaktive Whiteboards können helfen, Präsentationen und Seminare lebendiger zu gestalten. Aber die Technik hat ihre Grenzen: Projektoren fehlt die Interaktionsmöglichkeit. Interaktive Whiteboards zwingen den Präsentierenden, seinem Publikum zeitweise den Rücken zuzukehren. Die technische Lücke schließen sogenannte Stift-Displays. Das jüngste Modell von Hersteller Wacom, das PL-2200, ist seit Anfang März 2010 auf dem Markt und zielt ausdrücklich auf den Einsatz im Bildungsbereich.

Stift-Displays können – wenn sie zusammen mit einem Beamer an einen Rechner angeschlossen sind – dem Vortragenden zugleich die laufende Präsentation anzeigen und als Eingabegerät dienen. Mittels eines speziellen Stiftes lassen sich handschriftliche Notizen, Pfeile oder Skizzen direkt auf den Bildschirm zeichnen und werden in Echtzeit projiziert. Der Vorteil: Der Trainer, Speaker oder Dozent kann während seines Vortrags den Blickkontakt zum Publikum halten und Fragen und Einwürfe direkt in seine Präsentation einfügen.

Als Nachteil kann jedoch der Preis gelten: 1799,90 Euro kostet das Präsentationstool. Der Gegenwert: ein interaktiver Widescreen-Monitor mit 21,6 Zoll Bildschirm-Diagonale und einer vollen HD-Auflösung. Mit im Paket enhalten ist ein kabel- und batterieloser digitaler Stift, der 512 Druckstufen erkennt.

Autor(en): (res)

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