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Recruiting-Vorsprung dank internem Weiterbildungs-Modell

Auf ein gutes Arbeitgeber-Image kann die itemis AG verweisen: Am 12. Februar 2009 ist das IT-Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen aus Lünen mit dem Arbeitgeber-Preis 'Great Place to Work®' ausgezeichnet worden. Nur knapp zwei Wochen vorher wurde der IT-Dienstleister als Sieger der Kategorie 'Mitarbeiterentwicklung & -perspektive' von der Initiative Top Job geehrt.

Den Kategorie-Sieg bei dem von der compamedia GmbH organisierten Arbeitgeber-Wettbewerb verdiente sich itemis u.a. durch sein sogenanntes 4+1-Arbeitszeitmodell, das das Unternehmen vor zwei Jahren eingeführt hat. Nach diesem Modell steht allen Mitarbeitern bei itemis ein Tag in der Woche zur Weiterbildung zur Verfügung. 'Als IT-Technologie-Unternehmen unterliegen wir sehr kurzen Innovationszyklen und sind daher stark abhängig vom Know-how unserer Mitarbeiter', erklärt Jens Trompeter, Prokurist und Bereichsleiter Organisationsentwicklung bei itemis, warum der kontinuierlichen Weiterbildung der Mitarbeiter ein so großer Stellenwert eingeräumt wird. So steht die fachliche Fortbildung im Vordergrund: Per Zielvereinbarungsgespräch mit dem Vorgesetzten wird festgelegt, auf welchem Gebiet bzw. für welches Projekt sich der Mitarbeiter neues Wissen aneignen sollte. 'Häufig wird das erworbene Wissen vom Mitarbeiter in Form eines Vortrags oder eines Fachartikels zum Thema ausgearbeitet', erläutert Trompeter. Für das Unternehmen hat das einen konkreten Nutzen, beispielsweise kann es das Weiterbildungsergebnis fürs Marketing nutzen.

Doch nicht alle Weiterbildungsaktivitäten sind fachlich orientiert. Auch die Stärkung von Soft Skills oder Sprachkurse werden den Mitarbeitern zugestanden. Der Bezug zur Arbeit ist laut Trompeter dabei nicht immer zwingend. 'Letztlich geht es uns darum, unsere Mitarbeiter zu motivieren und zu binden sowie qualifizierte Bewerber für uns zu gewinnen', sagt er. Das scheint zu gelingen: Laut eigener Angaben fühlen sich 70 Prozent der Bewerber durch das 4+1-Modell angezogen. Die Fluktuation im Unternehmen ist indes gering. Seit der Gründung im Jahr 2003 haben lediglich vier Mitarbeiter das inzwischen 130-köpfige Unternehmen verlassen.

Autor(en): (pwa)


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