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Qualifizierungsinitiative will Weiterbildung neu aufstellen

Ausbildungsplätze für 100.000 Altbewerber, Fortbildungen für 80.000 Erzieher und ein Hochschulstudium für 40 Prozent eines jeden Jahrgangs – das sind nur einige der ambitionierten Ziele, die die Bundesregierung in den nächsten Jahren erreichen will. Festgeschrieben sind diese Zahlen in der aktuellen Qualifizierungs­initiative, die das Kabinett unter Federführung von Bundesbildungsministerin Annette Schavan am 9. Januar 2008 verabschiedet hat.

Auch für den Bereich Weiterbildung nennt das Papier konkrete Ziele: So soll die Beteiligung an Weiterbildungsmaßnahmen, die mit 43 Prozent der Erwerbsfähigen hierzulande im internationalen Vergleich eher niedrig ist, bis 2015 auf 50 Prozent gesteigert werden. Um dies zu erreichen, will die Bundesregierung – nach dem Vorbild des Ausbildungspaktes – eine Weiterbildungsallianz mit Ländern, Kommunen und Sozialpartnern schmieden. Im Rahmen dieser Allianz sollen die regionalen Weiterbildungsstrukturen ausgebaut und stärker vernetzt werden. Auch das Informationsangebot über den Arbeitsmarkt und die vorhandenen Weiterbildungsmöglichkeiten sollen verbessert werden – etwa durch Telefonhotlines und ein Internetportal.  Zusätzlich wird bei der Bundesagentur für Arbeit ein Weiterbildungsmonitoring eingeführt, mit dem sich der Qualifizierungsbedarf analysieren und die Weiterbildungsförderung optimieren lässt. Weiterhin geplant sind eine Förderung der empirischen Bildungsforschung, Beratungsleistungen für kleine und mittlere Unternehmen und eine stärkere Unterstützung des Technologietransfers in die Weiterbildung.

In einer ersten Stellungnahme begrüßte der Bundesverband der Träger beruflicher Weiterbildung (BBB) zwar das Schavan-Papier. Allerdings wurde bemängelt, dass von einem umfassenden Gesamtkonzept keine Rede sein könne und die Weiterbildung weiterhin zu kurz käme.

Tatsächlich ist diese nur eine von sieben Säulen der Initiative. Ebenfalls auf der Agenda: Verbesserungen in der Vorschulbetreuung, beim Ausbildungsplatzangebot und dem Zugang zur Hochschulbildung sowie die Förderung des Interesses von Schülern an Naturwissenschaften und Technik und die Stärkung der Chancen von Frauen am Arbeitsmarkt. 'Mit dem Motto ‚Aufstieg durch Bildung‘ setzen wir ein klares Signal für die Stärkung von Bildungschancen in allen Lebensbereichen, von der frühkindlichen Bildung bis zur Weiterbildung in den späteren Jahren', kommentiert Schavan den Rundumschlag aus ihrem Hause.

Autor(en): (lis)


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