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Personal-Service-Agenturen: Maatwerk-Pleite ist nicht das Ende

Personal-Service-Agenturen (PSA) sind ein zentrales Instrument der Hartz-Reform. Jetzt ist der größte PSA-Betreiber Pleite: Der niederländische Personaldienstleister Maatwerk hat Mitte Februar 2004 für seine deutsche Tochter Insolvenzantrag gestellt. Mit rund 9.500 PSA-Beschäftigten war Maatwerk im Netzwerk der PSA bislang der größte Partner der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Dennoch hält der Vorstand der BA das Konzept, Arbeitslose in Zeitarbeitsfirmen zu beschäftigen, nicht für gescheitert. 'Man kann von Maatwerk nicht auf andere Betreiber schließen. Andere PSA bestehen durchaus erfolgreich am Markt', sagt Vorstandsmitglied Heinrich Alt.

Andernorts wird das Konzept PSA allerdings in Frage gestellt. Der Vorwurf an die BA: Vertragsmängel erlauben es den PSA, Arbeitslose am Monatsende einzustellen und ein paar Tage später schon wieder zu entlassen - und nebenbei zwei Monatspauschalen einzustreichen. Die Agenturen für Arbeit zahlen nämlich für jeden PSA-Kandidaten neun Monate lang Zuschüsse von monatlich bis zu 1.300,- Euro. Laut WirtschaftsWoche (Nr. 9/2004) hat Maatwerk vor allem auf diese Einnahmen, anstatt auf die aus dem Verleih der Zeitarbeitskräfte gesetzt. Laut Expertenaussage ist dieses Verhalten kein Einzelfall. Mit weiteren PSA-Insolvenzen sei daher zu rechnen.

Autor(en): (aen)


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