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NSA Convention 2010: Ein amerikanisches Sommermärchen

Die diesjährige NSA Convention startete, passend zum Motto 'Imagine' mit Kitsch, Glanz und Glamour – und endete auch so. Sowohl zur Eröffnungsfeier am 17. Juli 2010 als auch beim abschließenden Gala-Abend vier Tage später fuhren die Veranstalter alles auf, was amerikanisches Show-business ausmacht: emotionale Botschaften, schnulzige Darbietungen, komödiantische Vorträge und große Gesten. Aber auch zwischen den beiden Abendveranstaltungen wurde es im Plenum nicht viel ruhiger. Obwohl mit nur 1.100 Teilnehmern deutlich weniger Gäste als in den Vorjahren angereist waren, war die Stimmung gut. Die Keynoter brachten ihr Publikum zum Träumen, zum Lachen und zum Weinen. Dafür scheuten sie sich beispielsweise auch nicht, ihre Kinder mit auf die Bühne bringen, wie etwa der querschnittsgelähmte Erfolgsredner Chad Hymas.

'Einige Keynotes waren schon sehr amerikanisch, viel zu emotional, das würde so in Europa nicht gehen', urteilte Claudia Haider nach der Veranstaltung. 'Trotzdem kann man sehr viel von den Präsentationen abschauen', meint die Geschäftsführerin der German Speakers Association (GSA). Der Besuch habe sich deshalb für die deutsche Delegation absolut gelohnt, so Haider. Für sie selbst übrigens ganz besonders: Sie erhielt den President‘s Award for Service des Dachverbands Global Speakers Federation (GSF) für ihr Engagement seit der Gründung der GSA vor fünf Jahren.

Autor(en): (lis)

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