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Learntec 2009: Auftakt für eine Erweiterung

Das Mekka der E-Learning-Branche ist die Learntec definitiv nicht mehr. Die 17. Auflage der Leistungsschau schloss mit einer ernüchternden Bilanz: 800 Besucher weniger als im Vorjahr, 20 Prozent weniger Aussteller. Das Minus lässt sich nicht nur durch die aktuelle Wirtschaftskrise erklären: Die Messe braucht eine neue Ausrichtung.

Ein Ausstellerrückgang von mehr als 20 Prozent, 800 Besucher weniger als im Vorjahr: Die nackten Zahlen der diesjährigen Learntec, die vom 3. bis 5. Februar 2009 in Karlsruhe stattfand, lesen sich ernüchternd. Ernüchternd war dann auch der Gang durch die dm-Arena, der Ausstellungshalle des neuen Messegeländes von Karlsruhe: Er endete abrupt an einer Holzwand, mit der die freigebliebene Fläche abgetrennt war.

Vor allem kleine Aussteller blieben fern

Trotz der Verluste bei den Aussteller- und Besucherzahlen machte die Messe dieses Jahr keinen so desolaten Eindruck wie in den Vorjahren. Der Eingangsbereich war freundlicher gestaltet, die Leere schlug dem Besucher nicht so offensichtlich wie in den vergangenen Jahren ins Gesicht. Der erneute Tiefpunkt des einstigen Mekkas für E-Learning soll sowieso nicht das Ende der Learntec bedeuten. Britta Wirtz, das neue Gesicht der Karlsruher Kongress- und Messegesellschaft, zeigte sich auf der Pressekonferenz anlässlich der Kongressmesse überzeugt, dass das Interesse an der Learntec nach wie vor groß ist. 'Verloren haben wir vor allem viele kleinere Aussteller und einige Gemeinschaftsstände', erklärte die seit Januar 2009 amtierende Geschäftsführerin.

Angrenzende Themenfelder sollen einbezogen werden

Gleichzeitig präsentierte Wirtz erste Ideen zu Belebung der nächsten Learntec. 'Das Learn im Namen Learntec soll gestärkt werden', erläuterte sie. Was heißt: 2010 soll die Messe durch nicht-technologiebasierte Bildungsangebote erweitert werden, angrenzende Themenfelder etwa aus dem Feld Personalmanagement sollen abgedeckt werden. Für den geringeren Besucherstrom machte sie vor allem die durch die aktuelle Wirtschaftssituation eingeschränkten Reisebudgets verantwortlich.

Dass der Rückgang der Aussteller und Besucher auf die Finanz- und Wirtschaftskrise zurückzuführen ist, glaubte Wolfgang Kraemer indes nicht. Der Vorstand der imc AG, einem Technologieanbieter, der seit Jahren auf der Learntec ausstellt, kann sich die E-Learning-Branche sogar als Gewinner der Krise vorstellen. Er sah in der diesjährige Ausstellung eher ein Abbild der Wirklichkeit: 'Der Anteil von E-Learning am gesamten Weiterbildungsmarkt ist nun mal nicht so groß', erklärte Kraemer. Er bezifferte ihn mit circa fünf Prozent.

Die Konkurrenz wird größer

Dass in angrenzenden Themenfeldern Potenzial liegen könnte, bewies der diesjährige die Messe begleitende Kongress. Lernen für Ältere, Talentmanagement und Cognitive Design lauteten einige der offerierten Themen. Nicht alle Vorträge und Stränge waren stets gut besucht. Mit einer Teilnehmerzahl von 1.100 über drei Tage konnten die Learntec-Macher dennoch zufrieden sein. Auf einen Transfer der Kongressinhalte auf die Messe hofft Sabine Seufert, seit 2007 im Team der wissenschaftlichen Leitung der Learntec.

Ob die Strategie aufgeht? Die Konkurrenz ist zweifelsfrei groß: Neben den technikaffinen Ausstellungen der Cebit und der Online Educa, mit der die Learntec ohnehin konkurriert, kommen bei neuer Positionierung die Personalermessen hinzu.

Autor(en): (Nicole Bußmann)


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