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Kognitives Management stellt Gleichgewicht in Firmen her

Menschen und Organisationen arbeiten dann am effektivsten, wenn sie sich in einem leichten Spannungszustand befinden. Davon zumindest ist der Diplom-Psychologe Milenko Vlajkov überzeugt. Die von ihm entwickelte 'Ausgleichstheorie' hat er als Basis für einen neuen wissenschaftlichen Ansatz zum Human-Resource-Management genommen. Kognitives Management nennt sich die Methode, die sich Vlajkov bereits hat patentieren lassen.
Damit Unternehmen den besagten Spannungszustand erreichen können, müssen zehn Faktoren im Gleichgewicht sein. In einer Potenzialanalyse nimmt Vlajkov diese - er bezeichnet sie als 'Kompetenzgebiete' des Kognitiven Managements - unter die Lupe: Anhand von Interviews werden unter anderem die Arbeitsmotivation der Mitarbeiter, die Innovationsbereitschaft und die Kommunikation im Unternehmen erfasst. Wichtig zudem: Herauszufinden, was der Entwicklung der verschiedenen Kompetenzen im Wege steht. 'Meist handelt es sich um emotionale Blockaden wie Angst vor Misserfolg', sagt Vlajkov. Mit Hilfe der Rational-Emotive-Verhaltenstherapie nach Albert Ellis sollen solche Kompetenzblockaden im Coaching überwunden werden.
Nachdem jedes einzelne Kompetenzgebiet für sich unter die Lupe genommen worden ist, gilt es, das Verhältnis der Kriterien untereinander zu ermitteln. Weicht dieses von dem für Unternehmen festgeschriebenen Gleichgewicht ab, müssen Maßnahmen für die entsprechenden Kompetenzen abgeleitet werden.
Autor(en): (pwa)
Quelle: Training aktuell 07/01, Juli 2001
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