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Franchising bleibt die Ausnahme im Weiterbildungsmarkt

Die hundert erfolgreichsten Franchising-Systeme hat das Wirtschaftsmagazin Impulse identifiziert und in seiner Septemberausgabe 2008 vorgestellt. Mit dabei: die Intem Trainergruppe, Mannheim, die auf Platz 66 gesetzt wurde.
Das Besondere an der Auszeichnung: Neben Intem hat es kein weiteres Weiterbildungsinstitut in das Ranking geschafft. Der Grund: Das Geschäft mit den Lizenzen ist vor allem in der Systemgastronomie erfolgreich (auf den Plätzen eins und drei finden sich etwa die Burger-Bräter McDonald,s und Burger King) und reüssiert bei Einzelhandelsketten (auf Platz zwei landete der Tierfachhandel Fressnapf).  Aus dem Dienstleistungsbereich kommen hingegen nur wenige Beispiele für erfolgreiche Franchise-Konzepte – im Weiterbildungsbereich sind sie gar exotische Ausnahme.

Wie sich die Mannheimer Trainergruppe dennoch etablieren konnte? Seinen Erfolg erklärt sich Intem-Gründer und -Geschäftsführer Helmut Seßler so: 'Wir haben den richtigen Mix aus Standardisierung und Flexibilität gefunden.' Seßler kooperiert derzeit mit 85 Verkaufstrainern, die er selbst ausgebildet hat. Flexibel erweist sich der Franchise-Geber zum einen bei den Modalitäten der Zusammenarbeit: Die Trainer können von Fall zu Fall entscheiden, ob sie etwa auf neue Werbebroschüren der Trainergruppe zurückgreifen, wie stark sie sich im Netzwerk einbringen oder nach welchem Modell sie Seßler an ihrem Umsatz beteiligen. Zum anderen gewährt Seßler, der sein System seit 1989 anbietet, seinen Franchise-Nehmern auch inhaltlich Freiheiten: 'Im Laufe der Zeit habe ich gelernt, dass Trainer Freiräume brauchen, um Erfolg zu haben.' Die Kooperation mit Einzeltrainern scheint dem Geschäftsführer aussichtsreich. Er hofft, dass 2010 insgesamt 100 Verkaufstrainer in seinem System arbeiten.

Die Zusammenarbeit mit Einzeltrainern, mit der Seßler seinen Erfolg begründet, unterscheidet sich von einem anderen Modell: Weiterbildner, die sich Franchise-Nehmer für die Gründung deutschlandweiter Zweigstellen ausgesucht hatten, sind bislang meist gescheitert. Bekanntestes Beispiel ist das Wall-Street-Institute, das den deutschen Markt durch Lizenznehmer erobern wollte. 2003 hat die Münchner Zentrale diese Idee wieder begraben. Auf Nachfrage von Training aktuell erklärt das Wall-Street-Institute die Gründe: Hohe Qualität und einheitlicher Service seien durch eine direkte Führung leichter zu gewährleisten, heißt es aus München. Die Unternehmensspitze ist jetzt davon überzeugt, dass das Sprachlern-Institut eigene Filialen braucht, um weiterhin wachsen zu können.

Autor(en): (com)


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