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Wie Empfehlungen auf Knopfdruck funktionieren

Eine eigene Webseite oder ein eigenes Blog gehört für viele Trainer und Berater heute zum Standard. Doch die besten Inhalte nutzen nichts, wenn niemand darauf aufmerksam wird. Eine Möglichkeit bieten Empfehlungs-Buttons – wenn man ein paar Regeln beachtet.
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Sie zieren mittlerweile fast jede Webseite: Der Daumen-hoch-Button von Facebook, der Twitter-Button mit dem kleinen blauen Vögelchen und – seit das soziale Netzwerk des Suchmachinenbetreibers im September 2011 frei zugänglich gemacht wurde – zunehmend auch das vierfarbige '+1' von Google+. Unter manchen Artikeln hängen wahre Trauben bunter Schaltflächen, die auf unterschiedliche soziale Netzwerke verweisen. Wer auf sie klickt, empfiehlt den Artikel oder die Webseite seinen Friends und Followern im jeweiligen Netzwerk. Für die Betreiber einer Webseite bieten die Buttons, die sie kostenlos installieren können, eine Möglichkeit, ihre Inhalte im Netz zu verbreiten, ohne selbst viel dafür tun zu müssen.
 
'Bloggende Trainer und andere Anbieter von Inhalten sollten die Möglichkeit von Empfehlungs-Buttons daher auf jeden Fall nutzen', empfiehlt Online-Experte Ronny Siegel. Der Inhaber der Webagentur myWebcheck befasst sich intensiv mit der Reichweitensteigerung durch Empfehlungs-Buttons. Die liegt zwar oft nur bei wenigen Prozent der Klickmenge, die durch Suchmaschinen generiert wird, so Siegels Erfahrung. Dennoch ist der Effekt nicht zu unterschätzen: 'Besonders in der Startphase eines Online-Angebots helfen die Empfehlungen, eine Seite bekannt zu machen', so der Webexperte. Auch für die Suchmaschinen werden sie durch Empfehlungen und die darin enthaltenen Links interessanter. 'Sie sorgen für eine Grundaufmerksamkeit, die wiederum zu mehr Klicks führt', beschreibt Siegel den sich selbst verstärkenden Prozess.
 
Diese Form von Marketing durch Empfehlungen von Social-Media-Nutzern will 'Spreadly' noch optimieren, ein Produkt von Community-Software-Anbieter Ekaabo, das im März 2011 auf den Markt kam. Durch den Spreadly-Button können gleich mehrere soziale Netzwerke bedient werden – einzeln oder parallel. Unterstützt werden Facebook, Twitter und das englischsprachige Businessnetzwerk LinkedIn. Das in Deutschland verbreitetere Xing und der Netzwerk-Neuling Google+ sollen folgen, sagt Spreadly-Entwickler Marco Ripanti.

Extras:
  • Tipps für Empfehlungen im Internet: Inhalte, Auswahl des Netzwerks, Suchmaschinen
  • Buttons installieren
Autor(en): Sascha Reimann
Quelle: Training aktuell 12/11, Dezember 2011, Seite 34-36
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