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Der nette Ausbeuter gewinnt

Zusammenarbeit


Wann kommt man mit Kooperation weiter, wann mit Egoismus? Ein Experiment des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie zeigt, dass die erfolgreichste Verhaltensstrategie eine raffinierte Mischung aus beidem ist.  Die Wissenschaftler ließen rund 100 Studierende mehrere Runden des Gefangenendilemmas durchspielen. Zur Erinnerung: Beim Gefangenendilemma profitieren zwei Teilnehmende am stärksten, wenn sie sich kooperativ verhalten. Entscheidet sich jedoch einer für Kooperation und einer für Egoismus, so gewinnt nur der egoistische Spieler. Keiner der beiden weiß, wie sich der andere verhalten wird. In ihrem Experiment verstärkten die Wissenschaftler die Konkurrenzsituation durch versprochene Boni für den jeweiligen Gewinner. Es zeigte sich: Besonders erfolgreich waren die sogenannten 'Ausbeuter'. In sechs von zehn Fällen kooperieren sie, in vier jedoch setzen sie auf Egoismus. So zwingen sie ihre Mitspieler dazu, sich ihrem Verhalten zu beugen. Denn: Um möglichst viel von der 60-prozentigen Kooperation des Ausbeuters zu profitieren, müssen die Mitspielenden immer kooperieren. 'Herrscht starker Konkurrenzdruck, ist der Wille zu Zusammenarbeit kein Erfolgsrezept. Die scheinbar freundliche, beinharte Ausbeuterstrategie zahlt sich durch Mehrgewinn aus. Die Ergebnisse zeigen, warum Menschen sich in der Realität oft viel weniger kooperativ zeigen als bislang vorhergesagt', erklären Lutz Becks und Manfred Milinski, die beiden Studienleiter, die Befunde.

Autor(en): Marie Pein


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