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Zurück zum Mann an der Spitze


Die Meldung ist in der Öffentlichkeit eingeschlagen wie eine Bombe: Im April 2020 verkündete der Softwarekonzern SAP, sich nach einem halben Jahr von seiner Co-CEO, der US-Amerikanerin Jennifer Morgan, trennen zu wollen. Morgan hatte den DAX-Konzern bisher in einer Doppelspitze mit Christian Klein geleitet. Und genau das soll nun, in der Corona-Krise, laut einer Pressemitteilung von SAP auch das Problem gewesen sein: „Mehr denn je verlangt die aktuelle Situation von Unternehmen schnelles, entschlossenes Handeln und eine klare, hierbei unterstützende Führungsstruktur. Die Entscheidung zurück zum Modell eines alleinigen Vorstandssprechers fiel daher früher als geplant, um in dieser beispiellosen Krise eine starke, eindeutige Führungsverantwortung sicherzustellen“, heißt es dort. Morgan selbst, die 2004 zu SAP kam und seit 2017 zum Vorstand gehörte, wird an selber Stelle mit den Worten zitiert: „Angesichts des beispiellosen Wandels in der Welt ist jetzt der richtige Zeitpunkt, zu einem CEO für das Unternehmen zurückzukehren.“ Für die Öffentlichkeit wirft die Trennung gleichwohl zahlreiche Fragen auf. Vor allem die, warum es in Konzernen ausgerechnet mit den weiblichen Topmanagern anscheinend selten längerfristig „passt“. Aber auch die Frage, wieso SAP das postheroische Modell geteilter Führung offenbar für eine reine Schön-Wetter-Veranstaltung hält, die man sich nur in guten Zeiten leisten kann.

Autor(en): Sylvia Jumpertz


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