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Erfolgsverständnis ist individueller geworden

Werte-Index 2014


Erfolg gehört unter den Themen, die die Internetgemeinschaft bewegen, zu den Aufsteigern schlechthin. Nur über das Dauerbrennerthema Freiheit und über das derzeitige Topthema Gesundheit wird noch mehr gebloggt, getwittert und gepostet. Das geht aus dem Werte-Index 2014 hervor, den der Trendforscher Peter Wippermann ge­­meinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Infratest erstellt hat. Zum dritten Mal seit 2009 hat Wippermann Beiträge in Social Media systematisch nach Äußerungen zu zentralen Werten durchforstet, die Beiträge inhaltlich ausgewertet und mit den Ergebnissen der vorherigen Untersuchung verglichen. Laut Analyse wird im Web nicht nur sprunghaft mehr über Erfolg und Gesundheit diskutiert als noch 2012, das Thema Erfolg scheint sogar ins Thema Gesundheit mit einzusickern. Denn zahlreiche User glauben, dass Gesundheit ein durch eigene Anstrengung – etwa Sport und richtige Ernährung – zu erreichender 'Normalzustand' ist, den jeder anstreben sollte. Der Körper wird zum Ausweis und zur Grundlage für die eigene Leistungsfähigkeit, konstatieren die Forscher. Das zeigt sich nicht zuletzt im Trend der Selbstoptimierer, die permanent an ihrer Fitness feilen und sich darin mit anderen vergleichen. Der Vergleich scheint ohnehin wichtiger zu werden für die Web Community: Aus dem Vergleich mit anderen nämlich leiten viele stärker als noch 2012 ihre Erfolge ab – und zwar auch jenseits von Gesundheit und Fitness. Allerdings geht es der Web Community nicht so sehr um ein fettes Konto, sondern um den persönlichen Erfolg in verschiedenen Lebensbereichen.

Obwohl der Erhalt des sozialen Status und materielle Absicherung für die meisten durchaus wichtig sind, gelten Zuwächse an Geld und Status nicht mehr automatisch als Synonym fürs Erfolgreichsein. Unternehmen sollten daher überlegen, wie sie Erfolg auch jenseits ökonomischer Ziele definieren, raten die Trendforscher. Auch könnten Mitarbeiter besser motiviert werden, wenn sich Firmen intensiver damit beschäftigen würden, von welchen Erfolgsvorstellungen sich der Einzelne leiten lässt. Den allgemeinen Erfolgssehnsüchten wiederum könnten Betriebe Rechnung tragen, indem sie ihre Kunden, Fans und Multipli­katoren stärker als bisher an ihren eigenen Erfolgen teilhaben lassen.

Der Werte-Index 2014 ist in Buchform im Deutschen Fachverlag, Frankfurt/M., er­­schienen und kostet 42 Euro.

Autor(en): (jum)


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