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Selbstreflexion ist Trumpf

Weiterbildungspräferenzen


Führungskräfte müssen sich vor allem selbst führen können. Dieser Anspruch scheint in den Führungsetagen angekommen zu sein. Das jedenfalls lässt sich aus einer Umfrage der ComTeam­AG aus Gmund am Tegernsee schließen. Laut der Erhebung sind Selbstreflexion und Achtsamkeit für Führungskräfte derzeit die attraktivsten Weiterbildungsthemen, dicht gefolgt von Veränderungskompetenz, Konfliktfähigkeit und Teamentwicklung. Erstaunlicherweise wird dagegen das Thema Führen ohne Weisungsbefugnis bzw. laterales Führen nur als mittelmäßig attraktiv eingeschätzt. Erstaunlich deshalb, weil Praxis und Fachwelt derzeit intensiv über solche Führungsformen jenseits klassischer Hierarchien diskutieren. Auch das Thema Führen virtueller oder interkultureller Teams bewegt sich eher im mittleren Bereich der Attraktivitätsskala, obgleich Arbeitsexperten angesichts der Digitalisierung eine Zunahme dezentraler, virtueller Arbeitsformen erwarten. 'Die Debatten um das neue Führen sind in vielen klassischen Unternehmen noch nicht angekommen', kommentiert ComTeam Senior Partner Lorenz Forchhammer das Ergebnis. Bei der Aufsplittung der Ergebnisse nach Altersgruppen zeige sich allerdings, dass das Interesse am Thema laterales Führen bei den über Fünfzigjährigen deutlich größer sei als bei den unter Dreißigjährigen. 'Womöglich sehen Jüngere weniger Bedarf, weil sie ohnehin weniger hierarchisch führen', vermutet Forchhammer. Dass sie jedoch durchaus sensibel sind für die Anforderungen einer neuen, flacheren und partizipativeren Unternehmenskultur lässt sich daraus schließen, dass gerade die Jüngeren Themen wie Konfliktmoderation, die Entwicklung der Unternehmenskultur sowie das Führen von Mehrgenerationen-teams als wichtig erachten. Eine ausgesprochene Präferenz für digitale Lernformen lässt sich bei ihnen jedoch nicht erkennen. Zwar lernen unter Dreißigjährige etwas lieber mit digitalen Medien als die übrigen Altergruppen. Dennoch rangieren Seminarveranstaltungen, Einzelcoachings und kollegiale Supervisionen auch in ihrer Gunst höher. Forchhammer wundert es nicht: 'Ein hoher Praxisanteil, gute Didaktik und Methodik, hohe Interaktivität, individuelles Eingehen auf Teilnehmende und viel Erfahrungsaustausch sind laut der Erhebung die Top-Five-Begeisterungsfaktoren bei Weiterbildung schlechthin.' Viele Lernprogramme blieben jedoch bislang dahinter zurück.

Autor(en): (jum)


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