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Erwartungen an Firmen im Web 2.0

Was Bewerber wollen


Was wünschen sich Nutzer von Xing, Facebook und Co. von Unternehmen, die auf diesen Plattformen vertreten sind? Dieser Frage sind Professor Ralph Sonntag von der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden und Professor Peter M. Wald von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig in einer Studie zur Nutzung von Social Media im Auftrag des Personaldienstleisters DIS AG, Düsseldorf, nachgegangen. Befragt wurden 1.593 Teilnehmer, darunter 684 Young Professionals, also potenzielle Bewerber, außerdem Mitarbeiter der DIS AG sowie Mitarbeiter, die in Projekt­einsätzen für Kundenunternehmen arbeiten. Der Altersdurchschnitt der Studienteilnehmer – überwiegend Studenten und Angestellte – lag bei 32 Jahren, wobei das Gros (70 Prozent) der Befragten aus der jüngsten Altersgruppe der 21- bis 36-Jährigen stammte.

Die jungen Social-Media-Nutzer aus der Gruppe der potenziellen Bewerber gaben mehrheitlich an, dass für sie Facebook die größte Rolle spielt, gefolgt von den VZ-Netzen sowie Xing. Doch wird die berufliche Bedeutung von Xing am höchsten eingeschätzt – was wenig verwunderlich ist, versteht sich diese Plattform doch auch als hauptsächlich berufliches Kommunikationsforum. Doch Facebook kann laut Studie diesbezüglich demnächst stark aufholen. Immerhin gaben 47 Prozent der Young Professionals an, dass sie eine Nutzung von Facebook für Bewerbungen für durchaus vorstellbar halten.

Vor allem ständig aktualisierte Stellenangebote, Aufklärung über Karriereperspektiven und allgemeine Unternehmensnachrichten erhoffen sich die User von Firmen, die sich im Social Web präsentieren. Erstaunlicherweise ist ihr Interesse an Erfahrungsberichten von Mitarbeitern mit nur 49 Prozent dagegen deutlich geringer.

Es sind die harten Faktoren, die ziehen, betont DIS-Sprecher Andreas Lehmann. Seine Vermutung: 'Die Besucher der Plattformen halten persönliche Storys und Ähnliches zumindest im Rahmen des Unternehmensauftritts für nicht sehr authentisch.' Wichtiger ist den potenziellen Bewerbern die Möglichkeit, mit dem Unternehmen direkt in Kontakt treten zu können – etwa mit Nachfragen zu den Stellenangeboten. Sie erwarten dann vor allem schnelle Reaktionen. Das Social Web, sagt Lehmann, sei niedrigschwellig: 'Man traut sich dort eher, mit Fragen auf ein Unternehmen zuzugehen.' Darin liege ein großer Vorteil von Facebook: 'Das Netzwerk hat eine Geschichte vor allem der privaten Nutzung, man geht darin sehr locker miteinander um.' Unternehmen müssen dies berücksichtigen und etwa für ihre Re-Posts eine andere Tonalität wählen als für eine Presseinfo. Sie sollten sich aber gleichzeitig davor hüten, sich so sehr an die junge Web-Sprache anzupassen, dass es nicht mehr authentisch wirkt, rät Lehmann.

Autor(en): (jum)

Die Zusammenfassung der Studie steht hier zum Download bereit ...


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