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Wünsche beeinflussen Entscheidungen

Verhaltensforschung


Entscheidungen zu treffen, steht für Führungskräfte auf der Tagesordnung. Dass dabei nicht nur relevante Informationen, sondern auch Erfahrungen eine große Rolle spielen – Entscheidungen also zu einem Teil rational und zu einem Teil intuitiv getroffen werden – ist längst bewiesen. Nun haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Stoffwechselforschung herausgefunden, dass sich auch Wünsche und Vorlieben darauf auswirken, wie Menschen sich entscheiden. Dafür untersuchten sie in einer Studie das Entscheidungsverhalten von Freiwilligen und zeichneten dabei ihre Gehirnaktivitäten auf. Das Ergebnis: Entschieden sich die Teilnehmer für ein Szenario, das sie einem anderen gegenüber bevorzugten, wurden Gehirnregionen aktiviert, die ansonsten besonders stark auf Belohnungen wie Essen oder Geld reagieren. Die Entscheidung für ein Szenario, das der Mensch unterbewusst als wünschenswert empfindet, scheint demnach eine belohnende Wirkung zu haben – und daher auch lieber getroffen zu werden als eine Entscheidung, die vielleicht weniger wünschenswert ist, aber objektiv gesehen ratsamer wäre. Im Führungsalltag kann sich das als problematisch erweisen. 'Wenn wir wichtige Entscheidungen treffen, sollten wir uns der fehlenden Objektivität immer bewusst sein', erklärt Studienautor Marc Tittgemeyer. Seine Empfehlung lautet daher, sich vor wichtigen Entscheidungen Zeit zu nehmen, um sich die eigenen Wünsche ins Bewusstsein zu rufen sowie Vor- und Nachteile abzuwägen.

Autor(en): Sarah Lambers


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