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Mehr Flexibilität, bitte!

Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben


Flexible Arbeitszeitmodelle, Homeoffice, Sabbaticals – deutsche Arbeitnehmer wollen das Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben zunehmend selbst bestimmen und aktiv gestalten. Die wenigsten Firmen sind darauf jedoch eingestellt. 


Dieses Bild ergibt sich aus mehreren Studien, die sich mit dem Thema Vereinbarkeit beschäftigen.
Flexibilität zeichnet sich in einer Umfrage der Stellenanzeigen-Suchmaschine Jobrapido als oberste Priorität vieler Arbeitnehmer ab. So gaben rund 55 Prozent der Teilnehmer an, sie erwarteten von einem guten Arbeitgeber variable Arbeitzeiten, 15 Prozent möchten von zu Hause arbeiten können, und für 13 Prozent ist es wichtig, neben der Arbeit Zeit für Hobbys und ehrenamtliche Tätigkeiten zu haben. Könnten die befragten 2.000 Nutzer selber ihre Bürozeiten wählen, wären sie bevorzugt morgens in der Firma, würden sich nachmittags um ihre Familien kümmern und abends am Heimrechner Liegengebliebenes bearbeiten.
Eigenen Gestaltungsspielraum zu haben, erweist sich auch in einer Studie des Personaldienstleisters Kelly unter 840 Arbeitnehmern als wichtigstes Desiderat. So gaben rund 70 Prozent an, für sie entscheide vor allem eine gute Work-Life-Balance über die Attraktivität eines Arbeitgebers. 48 Prozent wären bereit, für reduzierte Arbeitszeiten auf mehr Gehalt zu verzichten. Ähnlich die Bilanz einer internationalen Studie des Softwareherstellers ADP unter 2.000 Arbeitnehmern aus 13 Ländern. Auch hier belegen Flexibilität und Unabhängigkeit bei der Arbeit die vordersten Plätze.
Soweit die Wünsche der Arbeitnehmer – doch wie steht es um die Umsetzung in der Praxis? Eher düster, glaubt man den Ergebnissen einer Umfrage der Betriebskrankenkasse pronova. Die von vielen Arbeitnehmern herbeigesehnten flexiblen Arbeitszeiten bietet demnach nur jedes zweite Unternehmen, selbst auf Teilzeit verzichten 59 Prozent der Arbeitgeber. Nur 15 Prozent der Befragten verfügt über die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten. Verständlich, dass daher nur 38 Prozent der insgesamt 1.000 Studienteilnehmer angaben, bei ihnen seien Beruf und Familie gut zu vereinen.
Konkrete Tipps, wie Arbeitgeber auf das wachsende Bedürfnis nach mehr Selbstbestimmung eingehen und ihre Attraktivität erhöhen können, gibt die Zertifizierungsstelle 'Beruf und Familie' der Hertie Stiftung in einem aktuellen White Paper. Als zentrale Forderung formuliert die Studie: Firmen sollten Brücken schlagen zwischen den Anforderungen und Werten der Organisation und den Lebensentwürfen der Mitarbeiter, wenn sie qualifizierte Fachkräfte langfristig binden möchten.

So fördern Sie Vereinbarkeit
  • Prüfen Sie, inwieweit sich Arbeitsmodelle flexibilisieren lassen
  • Fördern Sie den Dialog, um Vorstellungen verhandelbar zu machen
  • Machen Sie Arbeit planbar und beherrschbar
  • Entwickeln Sie alternative Karrierewege

Quelle: Studie 'Vereinbarkeit 2020' der berufundfamilie Service GmbH in Zusammenarbeit mit dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) der Hochschule Ludwigshafen.


Die Ergebnisse der Kelly Studie gibt es unter http://bit.ly/1KMP7wj.
Die Studie der Pronova gibt es im Pressebereich der Website unter www.pronovabkk.de zum Download. 
Infos zur ADP Studie: www.de-adp.com/presse.

Autor(en): Nina Carbonetti

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