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VW immer noch sauberer als die Bild-Zeitung


Zwei von drei Bundesbürgern sehen in Volkswagen auch nach dem Skandal um manipulierte Abgaswerte ein Vorzeigeunternehmen. Allerdings ist der Glaube daran, dass Volkswagen maßgeblich zum Allgemeinwohl in Deutschland beiträgt, stark erschüttert. So das Ergebnis einer repräsentativen Studie, für die 8.000 Personen danach gefragt wurden, welche Firmen, öffentlichen Institutionen und NGOs aus ihrer Sicht wie stark zum allgemeinen Wohl in Deutschland beitragen. Daraus ging ein Ranking von 127 Organisationen hervor, in dem VW vor dem Skandal unter allen Wirtschaftunternehmen eindeutig die Nase vorn hatte und sogar vor mancher Non-Profit- Organisation rangierte – etwa vor dem WWF. Bei einer Nacherhebung unter 777 Bürgern nach Bekanntwerden des Skandals sackte VW allerdings in die Schlussgruppe aller Organisationen ab. 'Dennoch steht der Konzern selbst jetzt noch positiver da als viele andere Unternehmen', konstatiert Studienleiter Timo Meynhardt, Inhaber des Dr. Arend Oetker Lehrstuhls für Wirtschaftspsychologie und Führung an der HHL Leipzig Graduate School of Management. Dagegen schätzen die Bundesbürger die Bild-Zeitung als ungefähr so nützlich ein wie einen Kropf: Im Allgemeinwohl-Ranking dümpelt das Medium an letzter Stelle. Ganz anders dagegen die Feuerwehr: Sie hat aus Sicht der Bürger den höchsten gesellschaftlichen Nutzen. Den gesamten Gemeinwohlatlas kann man unter www.gemeinwohlatlas.de einsehen.

Autor(en): (jum)


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