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Krise stärkt Lernbereitschaft

Umfragen zum Weiterbildungsmarkt


Endlich einmal eine gute Krisennachricht, zumindest für die Weiterbildungsbranche: Laut einer aktuellen forsa-Umfrage denkt über ein Drittel der Berufstätigen in Deutschland (36 Prozent) seit Beginn der Wirtschaftskrise verstärkt darüber nach, sich fortzubilden. In der Gruppe der 20- bis 29-Jährigen schmieden sogar 47 Prozent in jüngster Zeit mehr Weiterbildungspläne. Der Hauptgrund: Jeder zweite der 1.000 Befragten glaubt, dass Beschäftigte, die sich regelmäßig weiterbilden, weniger um ihren Job fürchten müssen. Einige der Berufstätigen haben ihre guten Bildungsvorsätze wohl bereits in die Tat umgesetzt. Deutschlands größter Fernlern-Anbieter, das ILS Institut für Lernsysteme in Hamburg, vermeldete im Oktober 2008 jedenfalls ein Anmeldeplus von fast 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Ohnehin dürften E-Learning-Anbieter von der ökonomischen Krise besonders profitieren, wie die internationale E-Learning-Konferenz Online Educa Berlin unter Bezugnahme auf eine Blitzumfrage unter Bildungsverantwortlichen in fünf Großunternehmen und vier Bildungs-Consultants vermeldete. Die Aussage der Umfrage-Teilnehmerin Sue Martin, Bildungsmanagerin beim Softwarekonzern SAP, verdeutlicht laut Online Educa den Tenor: 'E-Learning hat die Chance, den größten Aufwind seit Jahren zu erhalten. In Zeiten knapper oder fehlender Reisebudgets muss die Bedeutung von Lerntechnologien neu bewertet werden.'

Autor(en): (ama)


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