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Ungerechte Arbeitswelt

Umfrage


62 Prozent der Berufstätigen in Deutschland glauben nicht, dass sich Leistung lohnt. Zu diesem Ergebnis kommt die Bertelsmann Stiftung in einer von Infas durchgeführten Befragung unter 1.005 Arbeitnehmern. Laut Studie rührt die pessimistische Einstellung offenbar daher, dass ein Großteil der Bevölkerung den Arbeitsmarkt als ungerecht empfindet. Zwar meinen 58 Prozent, dass es heutzutage in Deutschland belohnt wird, intelligent und begabt zu sein. Aber 77 Prozent der Befragten finden, dass geistige Arbeit nicht besser bezahlt werden sollte als z.B. körperliche. 'Es verletzt vermutlich den Leistungsgedanken, wenn Arztgehälter in Krankenhäusern immer weiter wachsen, während die Gehälter von genauso stark belasteten Berufsgruppen wie die des Pflegepersonals stagnieren', so Project Managerin Dr. Juliane Landmann. 82 Prozent der Befragten fordern zudem, dass Stammbelegschaft und Leiharbeiter gleich bezahlt werden sollten. 87 Prozent wünschen gleiche Gehälter für Männer und Frauen. Bei der Frage nach den erwünschten Arbeitsbedingungen steht denn auch die leistungsgerechte Bezahlung mit 35 Prozent an zweiter Stelle der als wichtig eingeschätzten Faktoren. Am wichtigsten jedoch ist den Befragten ein gutes Arbeitsklima: Drei Viertel der Angestellten betonen die Bedeutung dieses Faktors. Als erstaunlich unwichtig wird dagegen die Vereinbarkeit von Job und Familie bewertet: Nur acht Prozent finden diesen Punkt bedeutsam. 'Dabei spielt allerdings vermutlich die bei vielen fehlende eigene Betroffenheit eine Rolle', meint Landmann.

Autor(en): (jum)

Weitere Informationen zur Studie finden Sie auf der Webseite der Bertelsmann-Stiftung ...


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