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Kann Empathie in Achtsamkeits­trainings gesteigert werden?

Studienergebnis


Anderen helfen, sich in sie hineinversetzen, ihre Emotionen teilen – empathisches wie achtsames Verhalten ist im Privat- wie im Berufsleben gefragt. Achtsamkeitstrainings sind deshalb im Trend und werden vielfach angeboten – doch fördern sie wirklich emphatisches Verhalten? Dieser Frage ist Anna Ridderinkhof zusammen mit ihren Kollegen von der Universität Amsterdam nachgegangen. Die Wissenschaftler unterteilten ihre Probanden in drei Gruppen, wobei die erste Gruppe eine Achtsamkeitsübung absolvierte, die zweite Gruppe eine Entspannungsübung und die dritte Gruppe einfach Zeit hatte, ihren Gedanken nachzuhängen. Im Anschluss wurde die Fähigkeit, Empathie zu empfinden, bei allen Probanden getestet. Das überraschende Ergebnis: Das Achtsamkeitstraining hatte keinen Effekt auf die Empathie der Probanden. Vielmehr sorgte es sogar dafür, dass diejenigen Studienteilnehmer, die ohnehin einen Hang zu Narzissmus haben, sich noch weniger empathisch verhalten als zuvor. Als Grund dafür vermuten die Studienautoren, dass die Teilnehmer während der Achtsamkeitsübung dazu angehalten waren, keine ihrer Gedanken zu bewerten oder zu verurteilen. Gerade bei narzisstisch veranlagten Personen könne dies dazu führen, dass sich ihre Gedanken noch mehr um sich selbst drehten und die Gefühle und Emotionen anderer noch weiter in den Hintergrund rückten.

Autor(en): Marie Pein

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