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Ohne Lernkultur geht es nicht

Studie zum Bildungstransfer


'77 Prozent der Seminarteilnehmer gelingt es nicht, gelernte Inhalte in ihren Arbeitsalltag zu transferieren.' Mit dieser ernüchternden Erkenntnis eröffnete Prof. Dr. Sabine Seufert ihre Keynote auf dem diesjährigen Fernausbildungskongress der Bundeswehr, der vom 11. bis 13. September 2007 in Hamburg stattfand. Die größten Barrieren für den Lerntransfer sind in den Augen der Geschäftsführerin des Swiss Centre for Innovations in Learning (SCIL): fehlende Motivation oder Zeit auf Seiten der Mitarbeiter, die Inhalte umzusetzen, eine zu hohe Erwartungshaltung an die Inhalte, mangelnde Relevanz des Gelernten sowie die Schwellenangst, Neues auszuprobieren. Auch die Vorgesetzten stellen oftmals eine Hürde da: Aus Angst vor Kompetenzverlust verhindern sie die Umsetzung.

Wie diese Barrieren überwunden und der Transfer von Inhalten gefördert bzw. gesichert werden kann, hat das SCIL im Rahmen einer Benchmarkstudie untersucht: Die Schweizer Wissenschaftler haben 33 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen befragt sowie Successful Practices der Firmen DATEV, E.ON und IBM unter die Lupe genommen. Die Quintessenz der Ergebnisse präsentierte Sabine Seufert auf dem Fernausbildungskongress: 'Die Schwachstelle vieler Unternehmen liegt in der Einbindung der Führungskräfte', so die Wissensexpertin. 'Sie müssen ebenso wie Bildungsmanager und Mitarbeiter ihr Rollenverständnis ändern und vom Experten zur lernenden Persönlichkeit werden.' Damit einhergehen muss die Entwicklung einer nachhaltigen Lernkultur, denn sie bildet die Grundlage für eine dynamische und eigeninitiative Weiterentwicklung von Mitarbeitern wie Führungskräften.

Das spiegelt sich auch in den Ergebnissen der Fallstudien von DATEV, E.ON und IBM wider: Alle drei Unternehmen zeichnen sich in den Augen des SCIL durch erfolgreiche Ansätze eines systematischen Transfermanagements von Bildungsmaßnahmen aus. Ihnen gemeinsam ist unter anderem, dass sie eine Lern- und Führungskultur etabliert haben, in der Weiterbildung proaktiv positioniert ist und zudem das klare Commitment des Top-Managements hat. 'Darüber hinaus haben sie Rahmenbedingungen für informelles Lernen geschaffen, bieten Anreizsysteme für Weiterbildung und setzen in der Führungskräfteentwicklung auf die Rolle der Führungskraft als Coach', nannte Sabine Seufert weitere Erfolgsmerkmale.
Die Benchmarkstudie zum transferorientierten Bildungsmanagement setzt sich aus zwei Teilen zusammen, die für jeweils 59 Euro zu haben sind. Der erste Teil beinhaltet die Ergebnisse der Befragung der 33 Unternehmen, der zweite Teil ist den drei Fallbeispielen gewidmet. Die Studie kann per E-Mail bestellt werden.

Autor(en): (stb)

scil-info@unisg.ch


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