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Der Kampf um Talente wird härter

Studie Personalberatung


Hohe Ansprüche, lange Entscheidungsprozesse – bei der Stellenbesetzung stehen sich Unternehmen anscheinend zunehmend selbst im Weg. Das geht aus der aktuellen Marktstudie 'Personalberatung in Deutschland 2012/2013' des Bundverbandes der Deutschen Unternehmensberater (BDU) hervor. Die Trendbefragung unter 180 Personalberatungsfirmen zeichnet ein äußerst widersprüchliches Bild firmeninterner Rekrutierungsprozesse. Demnach wünschen sich viele Unternehmen zwar eine möglichst umgehende Besetzung von Vakanzen: Rund 90 Prozent der befragten Personalberater gaben an, dass die Erwartungen an die Geschwindigkeit von Such- und Auswahlprozessen gestiegen sind. Gleichzeitig agieren die Unternehmen jedoch zunehmend zögerlich: 76 Prozent der Head­hunter beklagen, dass Personalentscheidungen lange hinausgeschoben werden. Als Folge davon würden qualifizierte Kandidaten abspringen, sagte BDU-Vizepräsidentin Regina Ruppert. Angesichts des ohnehin bei der Suche immer stärker ins Gewicht fallenden Fachkräftemangels verlängert sich der Rekrutierungsprozess hierdurch unnötig. Die Kosten für eine Stellenbesetzung steigen.

Für die Personalberatungsbranche wirkt sich diese Entwicklung letztlich positiv aus: Mit 1,55 Milliarden Euro hat sie 2012 einen neuen Umsatzrekord erzielt und damit sogar Spitzenergebnisse aus Vorkrisenzeiten übertroffen (2008: 1,49 Milliarden). Die Zahl der durch Personalberater besetzten Stellen stieg 2012 auf 51.000 (2011: 48.800). Knapp 60 Prozent der Positionen waren für Führungskräfte aus dem mittleren Management mit einem jährlichen Einkommen zwischen 75.000 und 150.000 Euro. Besonders häufig suchten Headhunter im vergangenen Jahr nach Experten der Maschinen- und Fahrzeugtechnik sowie der Elektro- und Energietechnik. Informatiker und Software-Entwickler waren ebenfalls sehr gefragt, heißt es in der Studie. Konkrete Zahlen wurden nicht genannt. Offengelegt wurde jedoch der Anteil präsentierter weiblicher Kandidaten: Dieser lag 2012 bei 27 Prozent, der der erfolgreich platzierten Kandidatinnen bei 22 Prozent.

Das Such- und Auswahlgeschäft bringt den Beratern mit 82 Prozent nach wie vor den meisten Umsatz ein, danach folgen mit großem Abstand die Beratungsfelder Managementdiagnostik (8 Prozent) und die Besetzung von Aufsichts- und Beiräten (3,6 Prozent). Laut der Umfrage, die der BDU jährlich im März und April durchführt, waren 2012 rund 2.000 Firmen mit rund 5.700 Beratern im Markt tätig.

Autor(en): (nip)


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