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Stress mit der Gen Y?

Soul@Work Kongress 2015


Psychische Gesundheitsvorsorge im Arbeitsleben ist kein Nice-to-have-Thema, sondern zahlt sich für alle aus – Mitarbeiter wie auch Unternehmen. Diesem Credo folgt der Soul@Work Kongress, den die Initiative Stark wie Bambus unter Ägide von Katharina Maehrlein aus Taunusstein am 16. März 2015 zum zweiten Mal im Klos­ter Eberbach in Eltville veranstaltet. Maehrlein setzt bei der Veranstaltung auf viele prominente Zugpferde, um Interesse für ein Thema zu wecken, das der Trainerin zufolge manche Führungskraft immer noch als langweilige Sache abtut, um die sich allenfalls das betriebliche Gesundheitsmanagement zu kümmern hat. Gegenbeweise treten auf dem Kongress Speaker wie Walter Kohl, Eckart von Hirschhausen, Florian Langenscheidt und Sabine Asgodom an. Die Veranstaltung leuchtet wie schon im Vorjahr zahlreiche Facetten des Themas psychische Gesundheitsprävention aus: Wie kann Achtsamkeit die Führungsqualität im Unternehmen verbessern? Welche praktischen Beispiele für psychisch stärkende Projekte in Unternehmen gibt es? Wie lässt sich die persönliche Resilienz erhöhen? Und welche Impulse bringt die Generation Y in puncto psychischer Gesundheitsprävention in die Unternehmen ein? Maehrlein hat die Gen Y nicht nur deshalb auf die Agenda gesetzt, weil dieser Generation gehobene Ansprüche in Sachen Wohlbefinden nachgesagt werden, sondern auch, weil es immer wieder zu Missverständnissen zwischen den Generationen kommt, die für neuen Stress sorgen.

Dass junge und alte Mitarbeiter mehr gemeinsam haben als gemeinhin angenommen wird, könnte sich unterdes bei einem neuen Wettbewerb der Initiative Stark wie Bambus herausstellen: Mitarbeiter und Führungskräfte im Alter bis 35 Jahre und im Alter ab 50 Jahre waren im Rahmen der Soul@Work Challenge aufgefordert, einen kreativen Text-, Video- oder Song-Beitrag zur Frage, was „Soul“ im Arbeitsleben für sie bedeutet, einzureichen. Auf dem Kongress werden die besten Einreichungen prämiert, womit es neben der Verleihung des Soul@Work-Awards in diesem Jahr eine weitere Preisver­leihung gibt. Maehrlein will anlässlich der Veranstaltung zudem ein neues Projekt starten: Unter dem Titel 'Soul@Work Social Care' will sie profitorientierte Unternehmen dafür gewinnen, eine Institution aus dem sozialen Bereich finanziell zu unterstützen, damit deren Mitarbeiter sich Team­supervisionen, Coachings oder Seminare zur Burnout-Prävention leisten können.

Autor(en): (jum)

Infos unter www.soulatwork-kongress.de


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