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Gefragt ist Krisen-Kompetenz

Personalmanagement 2013


Geht es nach einer Studie der Bonner BWA Akademie über die kommenden Trends des Personalmanagements, dann dürfte mancher Personalmanager an Silvester sein Sektglas mit einem stummen Seufzer erhoben haben. Denn 2013 wird anstrengend – wie die Antworten von 100 im Herbst 2012 befragten Personalern vermuten lassen. 72 Prozent von ihnen erklärten, dass 2013 für sie wohl hauptsächlich von der Suche nach Lösungen zwischen Krisenbewältigung und Wachstum geprägt sein wird. Weitere wichtige Punkte auf der To-do-Liste der Personaler: Internationalisierung sowie an dritter Stelle (51 Prozent der Nennungen) die Reduktion von Personalkosten.

Die Mehrzahl der Personalprofis sieht sich auch mit einer weiteren Verschärfung des Fach- und Führungskräftemangels konfrontiert. Zwar findet das Gros, dass die Politik und die demografischen Fakten für die Probleme verantwortlich sind. 67 Prozent (Mehrfachantworten waren möglich) meinen aber darüber hinaus auch, dass die Unternehmen mitverantwortlich sind, weil sie zu wenig Weiterbildung anbieten. Eine Ausweitung der Weiterbildungsangebote wird denn auch von 88 Prozent der Personaler als probates Mittel genannt, dem Fach- und Führungskräftemangel entgegenzuwirken. 84 Prozent finden auch, die Schulen und Universitäten müssten praxisnäher und bedarfsgerechter ausbilden. Vor allem ältere Mitarbeiter sollten aus Sicht der Befragten stärker in den Genuss von Weiterbildung kommen, um länger am Berufsleben teilnehmen zu können. Was ein anderes wichtiges Zukunftsthema – die Frauenquote – anbelangt, meinen nur 36 Prozent, dass sich eine solche Quote negativ auf die Wirtschaft auswirken wird. Dass dagegen 48 Prozent denken, die Quote wird den nötigen Druck ausüben, Frauen tatsächlich einzustellen und zu fördern und 84 Prozent der Meinung sind, es müsste gar keine Quote geben, wenn flexible Arbeitszeitmodelle schon heute häufiger angeboten würden, darf man wohl als Eingeständnis eigener Versäumnisse begreifen.

Autor(en): (jum)


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