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Unternehmen schludern bei der Einarbeitung

Personalgewinnung


Obwohl der erste Eindruck bekanntlich der wichtigste ist, zeigen viele Unternehmen Nachholbedarf, wenn es um das Onboarding – also die Integration neuer Mitarbeiter – geht. Das ist das Kernergebnis einer Studie des IT- und Technologieunternehmens Digitate unter rund 1.500 Mitarbeitern aus US-amerikanischen Unternehmen mit mehr als 500 Angestellten. Der Untersuchung zufolge halten Beschäftigte, die eine negative Onboarding-Erfahrung gemacht haben, doppelt so häufig schon in den ersten Tagen nach einem neuen Job Ausschau als Mitarbeiter, die eine wertschätzende Einarbeitung erfahren haben. Zudem würde jeder fünfte Angestellte seinen Arbeitgeber nach den ersten Tagen nicht weiterempfehlen. Auch was die Kommunikation des Onboarding-Prozesses betrifft, sind viele Mitarbeiter unzufrieden. Unter 22 Prozent der Angestellten herrscht laut Studie in der Einarbeitungszeit Verwirrung darüber, wie es nach den ersten Tagen weitergehen soll. Das Problem: Selbst Nachfragen hilft nicht unbedingt direkt weiter. Über die Hälfte der Befragten gab an, dass das Warten auf eine Antwort aus der IT-Abteilung zu lange dauert. 40 Prozent sind mit der Antwortgeschwindigkeit der Personalabteilung unzufrieden.

Autor(en): Sarah Lambers


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