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Asien steht noch am Anfang

Personalentwicklung international


Ob sie nun in Berlin oder Beijing sitzen: Europäische und asiatische Unternehmen stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Alle wollen expandieren, neue Produkte entwickeln und neue Märkte erschließen. Dabei tun sich allerdings hüben wie drüben ähnliche Schwierigkeiten auf. Etwa die, dass es an qualifizierten Mitarbeitern fehlt. Einer aktuellen vergleichenden Studie des Machwürth Team International zufolge meinen nur 15 Prozent der asiatischen und 20 Prozent der europäischen Firmen, dass ihre Belegschaft qualifiziert genug ist, um mit ihr erfolgreich auf Zukunftskurs gehen zu können. Vor allem bei den Managern stellen sowohl asiatische als auch europäische Firmen großen Qualifizierungsbedarf fest. Für seine Studie hat das Machwürth Team mit Hauptsitz in Visselhövede 35 europäische und 19 asiatische Unternehmen befragt. Personalentwicklung wird demnach in beiden Weltregionen als wichtiges Thema erkannt. Allerdings ist die PE erwartungsgemäß auf einem unterschiedlichen Stand.

'Während die strategische Personalentwicklung in Europa bereits gut verankert ist und sich die Firmen auf Ziele der Organisationsentwicklung konzentrieren können, sind die asiatischen Firmen noch nicht so weit', kommentiert Autorin Ines Majewski, Junior Consultant bei Machwürth, die Ergebnisse der Studie. Die Unterschiede zwischen West und Ost zeigen sich z.B. in der Organisation der Personalentwicklung. Laut Studie obliegt die Verantwortung für die Qualifikation der Mitarbeiter in Asien oft den einzelnen Führungskräften und nicht der Personalabteilung, die in Europa am häufigsten für die PE verantwortlich ist. In Europa liegt ein stärkerer Akzent auf Seminaren, in Asien auf Training on-the-job. Der Trainingsbedarf ist in Asien generell höher als in Europa – und teilweise anders. In Asien werden z.B. noch viel stärker IT- und Fach-Trainings nachgefragt als in Europa, wo Team- und Verhaltenstrainings eine größere Rolle spielen.

Was die Fähigkeiten der internen Trainer angeht, so halten zwei Drittel der europäischen Firmen ihren eigenen Trainerstab für fähig, den kommenden Herausforderungen zu begegnen. In Asien dagegen zweifeln 59 Prozent der Befragten daran, dass die eigenen Trainer in der Lage sind, die Belegschaft fit für die Zukunft zu machen. Allerdings werden trotz der Unterversorgung im eigenen Haus in Asien weniger externe Weiterbildungsanbieter beauftragt als in Europa (72 Prozent gegenüber 94 Prozent). Europäische wie auch asiatische Firmen beauftragen Externe vor allem, um Know-how in spezifischen Fachgebieten hinzuzugewinnen. In Europa verspricht man sich vom Einsatz externer Experten zudem Hilfe bei der Systematisierung und Optimierung von Weiterbildungsprozessen. In Asien setzt man die Externen ein, um fehlende eigene Ressourcen bzw. Infrastruktur auszugleichen und hofft auf Hilfestellung bei der Strategie-Entwicklung und bei Zielfestlegungen. Interessant ist: Die europäischen Firmen halten den externen Anbietern eher die Treue als die asiatischen. Über 90 Prozent bleiben bei einem einmal gewonnenen externen Experten, in Asien sind es dagegen nur 59 Prozent.

Autor(en): (jum)

Die Studie 'Schwerpunkte von betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten im europäisch-asiatischen Vergleich' kann zum Preis von 20 Euro per E-Mail angefordert werden:
ines.majewski@mwteam.de


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