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Never learn alone

Personalentwicklung 2020


Einen Blick in die Zukunft der Personalentwicklung hat das Young Professional Network (YPN) der Deutschen Gesellschaft für Personalführung geworfen: Wie wird 2020 in den Unternehmen weitergebildet? Auf der DGFP-Messe 'Personal & Weiterbildung' Anfang Juni 2011 haben die Networker ihr Szenario präsentiert. Für managerSeminare haben die YPN-Mitglieder Nele Graf, Kathrin Pinker und Marinka Zeiß es auf neun Thesen zugespitzt.

1. Personalentwicklung verbindet verschiedene Unternehmen: Sowohl entlang von Lieferketten als auch in Clustern wird gemeinsame Personalentwicklung betrieben. Zum einen um kostengünstig Lernangebote bereitzustellen, zum anderen um voneinander zu lernen. Nur so können Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben.

2. Arbeiten + Lernen = Job: Jedes Anforderungsprofil fordert vom Mitarbeiter, dass er seine Wettbewerbsfähigkeit durch kontinuierliche Weiterbildung erhält. Egal ob Topmanager, gewerblicher Mitarbeiter oder Mitarbeiter in Elternzeit – es gibt arbeitsfrei, aber nie lernfrei.

3. Basis Kompetenzmodell: Was heute Mode ist, ist 2020 Alltag. Das individuelle Kompetenzprofil wird im Jahresgespräch zwischen Vorgesetztem, Mitarbeiter und Personalentwickler besprochen und mit einem stetig aktualisierten Sollprofil abgestimmt.

4. Bildungskonto modern: Jeder Mitarbeiter erhält ein jährliches, individuelles Bildungsbudget, das er für seine kurz- und langfristige Kompetenzentwicklung einsetzen kann. Mangelnde Entwicklung ist mangelnde Selbstführung. Unternehmen planen Lohnkosten nach der Formel 'Gehalt + Nebenkosten + Lernbudget'.

5. 100 Mitarbeiter = 101 Personalentwickler: Jeder Mitarbeiter ist sein eigener Personalentwickler, kann Maßnahmen und Inhalte frei wählen. Lernkompetenz wird seit dem Kindergarten trainiert.

6. Personalentwickler = Coach, Berater, Stratege: Der Personalentwickler leitet aus der Unternehmensstrategie die zukünftig geforderten Kompetenzen ab, die in die Jahresgespräche und Abteilungsbesprechungen weitergegeben werden. Er berät Abteilungen bei der Teamentwicklung und -zusammensetzung und unterstützt Mitarbeiter in deren individuellen Lernkarrieren. Die Administration von Seminarbuchungen etc. übernimmt die Technik.

7. Never learn alone: Lernen ist interaktiv: Lernpartnerschaften sind Standard und werden je nach Bedürfnissen und gegenseitigem Nutzen gebildet. Für die gesamte Weiterentwicklung steht jedem ein Mentor zur Seite.

8. Technik nach Bedarf: Für alle technischen Medien sind Lernsequenzen verfügbar, die auf eine technische Plattform zugreifen. So kann man je nach Umgebung (Bahn = Datenbrille, Schlangestehen = Mobile Learning, Büro = Online) mit einem anderen Medium auf den gleichen Inhalt zugreifen. Ein Avatar übernimmt sämtliche Buchungen, Erinnerungen an Vokabellernen etc.

9. Drei in einem – Lernen, Transfer und Bildungscontrolling: Durch praxisnahe Lernmethoden in Kombination mit einem individuellen, zielorientierten Mentoring und dem Abgleich des Kompetenzprofils mit dem Vorgesetzten wird der Wirkungsgrad des Lernens erhöht und messbar gemacht.

Fragen zum Szenario beantwortet Nele Graf unter ng(at)mentus.de
Informationen zum Young Professional Network finden Sie hier ...


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Nachricht aus managerSeminare 161:

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