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Ausland macht offener

Persönlichkeitsentwicklung


Ein wissenschaftlich untermauertes Ar­­gument für einen längeren Weiterbildungs­aufenthalt im Ausland haben zwei Psychologen der Friedrich-Schiller-Universität in Jena geliefert. In einer Längsschnittuntersuchung konnten Julia Zimmermann und Franz Neyer nachweisen: Längere Auslands­aufenthalte haben positive persönlichkeitsbildende Effekte. Die Untersuchungsgruppe bildeten 1.100 Studenten von 200 deutschen Hochschulen. Die eine Hälfte von ihnen ging für ein Semester ins Ausland, die andere blieb währenddessen an ihrer deutschen Universität, sie diente als Kontrollgruppe. Jeweils kurz vor Beginn und kurz nach Ende des Semesters füllten alle Studenten einen umfangreichen Online-Fragebogen aus. Darin klopften die Forscher die Ausprägungen von fünf Persönlichkeitsdimensionen ab, den sogenannten Big Five: Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und emotionale Stabilität. Das Ergebnis: Während sich in der Kontrollgruppe keine signifikanten Veränderungen hinsichtlich dieser Dimensionen feststellen ließen, zeigten die Auslandsstudierenden im Schnitt deutlich höhere Ausprägungen in den Dimensionen Offenheit und Stabilität. Bedeutet konkret: Ihr Interesse an neuen Erfahrungen, Erlebnissen und Eindrücken war gestiegen, und sie waren ausgeglichener, zufriedener und fühlten sich sicherer. 'Offen bleibt allerdings, ob und wie nachhaltig dieser Entwicklungsschub vorhält', erklärt Zimmermann.

Autor(en): (ama)


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