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Arbeitnehmer fühlen keinen Stress

Nutzung digitaler Medien


Ständig klingelt das Smartphone, eine E-Mail jagt die nächste, die Social Media ringen um Aufmerksamkeit. Ein Horror? Durchaus, sagen viele Experten – und verweisen auf Studien, die belegen, dass digitale Mediennutzung flatterig, gestresst und schlaflos machen kann. Umso erstaunlicher ist daher das Ergebnis einer repräsentativen Studie unter 600 Berufstätigen, die die Marktforschungsgesellschaft Lünendonk & Hossenfelder GmbH, Mindelheim, gemeinsam mit der als 'Dr. Stress' bekannten Ärztin und Unternehmensberaterin Sabine Schonert-Hirz in Auftrag gegeben hat. Demnach sehen die User eher den Nutzen digitaler Medien, als dass sie den Stress, den diese verursachen, fühlen. Als besonders nützlich werden Internet, Smartphone und E-Mail empfunden. Die Social Media fallen dagegen in der Beurteilung der Nützlichkeit etwas ab – allerdings vor allem aufgrund der Einschätzung über 50-jähriger Umfrageteilnehmer. Sie werden dementsprechend auch als vergleichsweise stressig empfunden. Doch selbst hier gaben nur zwölf Prozent der Umfrageteilnehmer an, durch Facebook und Co. stark gestresst zu sein, während sich 50 Prozent kaum bis gar nicht gestresst fühlen. Smartphones und E-Mails stressen noch weniger: 53 bzw. 58 Prozent erklärten, dadurch niemals gestresst zu sein. Und auch dem Internet sowie Tablets begegnen 62 bzw. 68 Prozent quasi tiefenentspannt.

Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass sich die Anwender keine Gängelung wünschen: Für Unternehmensregeln oder gesetzliche Vorgaben zur Regulierung der Nutzung digitaler Medien können sich nur vier bzw. fünf Prozent der Arbeitnehmer erwärmen. 62 Prozent wollen sich stattdessen lieber auf ihre Selbstdisziplin verlassen. Fragt sich nur, wie die aussehen soll. Denn nur jeweils 13 Prozent können Strategien wie einem eigenen Zeitfenster, in dem digitale Medien genutzt werden, oder digitalen Auszeiten etwas abgewinnen. Schade, befinden die Autoren der Studie. Denn Digital Detox sei – neben der Stärkung der Impulskontrolle und Konzentrationsfähigkeit durch Disziplin-, Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen – ein guter Ansatz, um sich auf einen disziplinierteren Umgang mit digitalen Medien umzupolen. Den Unternehmen raten sie zur Aufklärung der Mitarbeiter über die neuronalen Mechanismen hinter Impulskontrolle, Digital-Media-Nutzung und Stress.

Die Studie steht zum kostenfreien Download unter www.doktor-stress.de bereit.

Bevorzugte Maßnahmen gegen digitalen Stress
62% Selbstdisziplin
13% Eigenes Zeitraster, wann die Medien genutzt werden 
13% Digitale Auszeiten, z.B. stundenweise oder am Wochenende 
  6% Regeln im Unternehmen, die die Nutzung digitaler Medien während der Arbeit einschränken
  4% Gesetzliche Vorgaben, die die Nutzung digitaler Medien während der Arbeit einschränken

Quelle: Lünendonk/Dr.-Stress-Studie 2017: Digitaler Stress im Arbeitsleben. N = 596 Berufstätige

Autor(en): Sylvia Jumpertz

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