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Ressourcenmangel dämpft am ­häufigsten die Arbeitsfreude

Mitarbeiterzufriedenheit


Im Hinblick auf Ressourcen scheinen deutsche Unternehmen besonders schlecht aufgestellt zu sein, denn fehlendes Budget, Personal und Co. vermiesen Mitarbeitenden am häufigsten die Arbeitsfreude. Das ist das Kernergebnis einer Studie des Coachs und Beraters Nico Rose unter rund 900 Arbeitnehmern. Ab und zu bis regelmäßig schlägt sich der Mangel an Ressourcen auf die Stimmung der Beschäftigten nieder. Auf einer Skala von eins (nie) bis sechs (praktisch immer) entspricht das einer 4,41. Unternehmen sollte das zu denken geben, schließlich sind ausreichende Ressourcen nicht nur notwendig, um besondere Herausforderungen und Engpässe zu bewältigen, sondern auch, um den Beschäftigten ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Und ein solches ist Voraussetzung dafür, dass sie Entscheidungen nach qualitativen Gesichtspunkten treffen können – sprich: ohne an die Kosten zu denken.

Auf dem zweiten Platz der Zufriedenheitskiller folgen mit einer 4,13 fehlende Karriereoptionen. Und die gehören laut Studie zu den drei Hauptgründen, warum Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Arbeitgeber wechseln – zusammen mit dem Mangel an Spaß und fehlender Identifikation mit der Unternehmenskultur. Diese beiden Faktoren geben Beschäftigten derzeit glücklicherweise nur selten Grund zur Klage (Skalenwert 3,26 bzw. 2,99) – eine Tatsache, die sich jedoch in einer Arbeitswelt, in der Mitarbeitende zunehmend nach New Work und somit nach Selbstbestimmung, Sinnerleben und Übereinstimmung mit Wertvorstellungen verlangen, schnell ändern kann.
Die Top-5-Zufriedenheitskiller in deutschen Unternehmen
1. Ressourcenmangel: 4,41
2. Fehlende Karriereoptionen: 4,13
3. Wenig Vertrauen ins Top-Management: 4,05
4. Kaum kritisches Feedback (Lernchancen): 3,93
5. Kaum positives Feedback (Wertschätzung): 3,91

Quelle: www.managerseminare.de, Studie 'Arbeitsfrust vs. Arbeitslust:
Was den Deutschen die Arbeitsfreude vermiest' von Nico Rose, n=900, 2019.

Autor(en): Sarah Lambers


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