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Unternehmen bauen ihre Belegschaften um

Mitarbeiterstruktur


Die Unternehmen in Deutschland schrauben intensiv an der Zusammensetzung ihrer Belegschaften. Jedes zweite plant in nächster Zeit wesentliche Veränderungen bei der Mitarbeiterstruktur, acht von zehn haben in den vergangenen fünf Jahren bereits ihre Belegschaften umfassend verändert. Das geht aus einer Studie hervor, für die die Personalberatung Kienbaum 250 Geschäftsführer und Personalchefs befragt hat. Zu den Hauptgründen fürs kollektive Stühlerücken gehören Veränderungen des Geschäftsmodells (68 Prozent), Innovationen (60) und die Digitalisierung (55). 'Vielfalt und Volatilität bestimmen die Unternehmenspraxis. Während in bestimmten Geschäftsfeldern die Zeichen auf Innovation stehen und neue Jobgruppen entstehen, müssen andere wiederum Kosten senken und schlanker werden', kommentiert Studienleiter Cyrus Asgarian, Mitglied der Kienbaum-Geschäftsleitung, die Ergebnisse. Laut Studie werden die Personalumbaumaßnahmen in der Regel nicht von langer Hand geplant, sondern eher nach dem Prinzip Von-der-Hand-in-den-Mund durchgeführt. 70 Prozent der Befragten sagten, dass in ihrem Unternehmen keine Personalstrategie definiert sei, drei Viertel gaben an, dass bei ihnen keine Szenario-Analysen durchgeführt werden, um Auswirkungen möglicher Geschäftsentwicklungen auf die Mitarbeiterstruktur zu simulieren.


Die Studie 'Workforce Transformation' gibt es unter www.kienbaum.de zum kostenlosen Download.

Autor(en): Andree Martens

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