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Negative Stereotype führen zu Selbstausgrenzung

Mitarbeitende 50plus


Mitarbeitende der älteren Generationen werden häufig mit negativen Stereotypen konfrontiert – beispielsweise dem, dass sie vergesslicher und kognitiv weniger leistungsstark seien. Verinnerlichen die Beschäftigten 50plus solche Stereotype, fühlen sie sich ihrem Unternehmen und ihren Kollegen weniger zugehörig, wie Psychologen der Universität Basel in  mehreren Online-Experimenten mit rund 1.300 Arbeitnehmenden zwischen 50 und 76 Jahren herausfanden. Konkret zeigte sich: Je stärker die Teilnehmenden selbst an die Klischees glaubten, desto weniger waren sie engagiert, soziale Kontakte am Arbeitsplatz zu knüpfen und zu pflegen. Diese Selbstausgrenzung führt in den Augen der Psychologie-Professorin Jana Nikitin, einer der Co-Autorinnen der Studie, nicht nur zu einer relativen Isolation der älteren Arbeitnehmenden, sondern auch dazu, dass sie ihr berufliches Potenzial nicht mehr ausschöpfen. Genau das benötigen wir in ihren Augen jedoch 'zur Lösung von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen im Zusammenhang mit den jüngsten demografischen Entwicklungen'.

Autor(en): Marie Pein


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