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Learntec: Technik, die begeistert


Vom 5. bis 8. Februar 2002 feiert die Learntec in Karlsruhe 10-jähriges Jubiläum. Zurückblicken kann die e-Learning-Veranstaltung auf eine Erfolgsgeschichte, deren Weg oft steinig, aber immer zielgerichtet war.

'Wir wollen nicht die Größten werden, sondern die Besten. Deshalb haben wir von Anfang an auf Entwicklung mit Augenmaß gesetzt.' Mit der Strategie 'Step by Step' einen Kongress mit Fachmesse für Bildungs- und Informationstechnologie aufzubauen, sind die Initiatoren und wissenschaftlichen Leiter der Learntec, Prof. Dr. Winfried Sommer und Prof. Dr. Uwe Beck, gut gefahren: Mit ca. 250 Teilnehmern im Jahr 1992 gestartet, zählt die Learntec in ihrem zehnten Jahr mit ca. 9.000 erwarteten Besuchern nicht nur zu einer der größten Veranstaltungen ihrer Art in Mitteleuropa. Sie avancierte darüber hinaus zur Leitmesse auf dem Gebiet der Bildungs- und Informationstechnologien.

Der Weg, so berichtet Sommer, war allerdings nicht immer einfach. 'Die ersten drei Jahre waren kritisch. Es gab wenig Voranmeldungen, und ich hatte immer ein leichtes Grummeln im Magen, wenn ich zur Eröffnung gefahren bin', erzählt der Sozialwissenschaftler der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Das Schreckens-Senario 'Stell Dir vor, es ist Learntec, und keiner geht hin' sei aber zum Glück nie eingetroffen. Trotzdem gab es Mitte der 90er Jahre eine Phase der Resignation, wo die Veranstaltung fast eingestellt worden wäre. Man entschied sich jedoch, weiterzumachen. Was sich ausgezahlt hat: Seit 1997 ist die Teilnehmerzahl der Learntec jährlich um jeweils 25 bis 50 Prozent gestiegen. So fanden 1997 1.200, zwei Jahre später schon 3.000 und zur vergangenen Veranstaltung 2001 rund 7.500 Besucher den Weg zu dem Karlsruher Kongress.

Verantwortlich für den Erfolg zeichnet das seit 1997 bestehende Projektteam der Karlsruher Kongress- und Ausstellungs-GmbH um Projektleiter Jochen Georg, das in unveränderter Besetzung bis heute die Learntec ausrichtet. Nicht zuletzt jedoch kam der Veranstaltung die enorme Marktentwicklung seit 1997 entgegen: Zwecks Schulung der Mitarbeiter wurde e-Learning von immer mehr Unternehmen entdeckt.

Wunsch von Anfang an: Kontakt zur Wirtschaft

Der Kontakt zur Wirtschaft war den Learntec-Initiatoren Beck und Sommer von jeher wichtig. So stand bereits bei einer ersten kleinen Ausstellung zum Thema 'Lernen mit Neuen Medien', die die beiden Professoren 1991 - ein Jahr vor Start der Learntec - an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe auf die Beine gestellt hatten, die Wirtschaft im Mittelpunkt ihres Fokuses. Doch für eine Veranstaltung im Hochschulbereich ist es schwer, die Anerkennung der Unternehmen zu erlangen. Beck und Sommer war das schnell klar. 'Hätten wir den Kongress an der Uni weitergeführt, wären wir schlecht aus dem 'akademischen Ghetto' herausgekommen', meint Sommer. So war man froh, in der Karlsruher Kongress- und Ausstellungs GmbH einen Partner gefunden zu haben.

Durch weitere Partnerschaften bzw. Sponsoren mit Unternehmen hat sich die Learntec allmählich die Unterstützung der Wirtschaft gesichert. Das SAP-Logo war das erste, das das Programmprospekt schmückte. Das war 1993. Sommer erinnert sich: 'Wir waren unheimlich stolz. Eines der großen Unternehmen hatte uns zur Kenntnis genommen.' Zwei Jahre später folgte die Partnerschaft mit der Deutschen Telekom. Heute bieten 30 Unternehmen dem e-Learning-Kongress finanzielle Unterstützung.

Dass sie es geschafft haben, eine Verknüpfung von Hochschule und Wirtschaft zu erreichen, ist für die Learntec-Leiter einer ihrer größten Erfolge. Dokumentiert wird diese durch das Forum 'Hochschule + Wirtschaft', das sich als Plattform für Vermarktungs- und Kooperationskonzepte zwischen Wirtschaft und Hochschule versteht: Nahezu 100 Hochschulen aus dem In- und Ausland stellten 2001 auf der Fachmesse ihre Aktivitäten und Projekte vor, ein kongressbezogener Teil des Forums erläuterte die Relevanz der Projekte für die Unternehmenspraxis.

Fachmesse 2002: Trotz Marktbereinigung ausgebucht

Die Learntec 2001 ist aber nicht nur durch das Forum 'Hochschule + Wirtschaft' hervorgestochen. Ein Riesenschritt konnte auch in Sachen Größe der Fachmesse verzeichnet werden. So wurde die Ausstellungsfläche gegenüber dem Vorjahr verdoppelt, zwei neue Messehallen kamen hinzu. Für das Jahr 2002 befürchtet die Learntec trotz Marktbereinigung in den vergangenen Monaten keinen Einbruch. 'Wir sind restlos ausgebucht und können keinen Quadratmeter mehr verkaufen', sagt Sommer. Der Grund: Viele kleinere Aussteller, die das vergangene Mal nur wenige Quadratmeter Standfläche gebucht hätten, hätten jetzt größere Plätze verlangt. Zudem seien erstmals im größeren Maße auch internationale Aussteller vertreten.

Letzteres kommt der Learntec mehr als Recht, hat sie sich nicht ohnehin zum Ziel gesetzt, internationaler zu werden. In Angriff genommen hat man dies bereits 2001 durch eine Kooperation mit der UNESCO. Die Organisation hatte ausgewählte Distance Learning-Projekte vorgestellt sowie Workshops und Podiumsdiskussionen angeboten. Jetzt wird die Zusammenarbeit durch das zweitägige 'Global Forum on Learning Technoloy' sowie dem UNESCO Learntec Asian Forum (ULAF) erweitert. Auch der Fachkongress 'Distance Learning' wird eine internationale Ausrichtung haben. Last but not least ist ein Deutsch-Amerikanisches Business-Forum geplant, das sich in erster Linie an Aussteller richtet. In Vier-Augen-Gesprächen mit zwei e-Learning-Experten aus den USA sollen sie sich aufklären lassen können, wie sie Anschluss an den US-Markt bekommen, um ihre Produkte dort zu vermarkten.

Trotz Internationalisierung: Nationaler Fokus bleibt

Trotz aller Bemühungen um eine Internationalisierung der Learntec soll der Fokus der Veranstaltung im deutschsprachigen Raum bleiben, wie Winfried Sommer betont. Symbolisiert wird die nationale Dimension u.a. durch die Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, aber auch durch den Bildungskongress der Initiative D21, mit dem die Learntec 2002 eröffnet wird.

Neben dem Bildungskongress der Initiative D21 erwarten die Besucher Spezialkongresse zu Themenschwerpunkten wie Medizin, Sprachtechnologie, e-Commerce und e-Learning im Handwerk. Nicht nach Themenfeldern geordnet ist dagegen der Messebereich, da die Aussteller meist Gesamtlösungen präsentieren. 'Dies gibt der Messe eine gewisse Unübersichtlichkeit', gibt Uwe Beck zu. Daher wird dieses Mal eine Hilfe zur Vorbereitung des Messebesuches bereitgestellt: Auf der Plattform 'myCongress' unter www.learntec.de können Interessierte mit Hilfe einer Liste von vorgegebenen Schlagworten ihr Interessenprofil eingeben. Das System liefert ihnen dann einen individuellen Learntec-Plan mit Empfehlungen für Vorträge und Aussteller. Die jeweilige Standnummer wird dabei natürlich mitgeliefert.

Autor(en): (pwa)


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