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Handys behindern das Gespräch

Kommunikationsstudie


Keine Frage, wer im Vieraugengespräch mit dem Smartphone herumspielt, erweckt nicht den Eindruck, an seinem Gegenüber besonders interessiert zu sein. Der störende Einfluss von Mobiltelefonen scheint aber noch weiter zu gehen, wie eine Studie der University of Essex nahelegt. Die Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass bereits ein Handy in Sichtweite die Face-to-Face-Kommunikation zwischen zwei Personen stören kann. Die Psychologen Andrew K. Przybylski und Netta Weinstein bildeten aus 68 Probanden zunächst zwei Gruppen. In beiden führten dann jeweils zwei Personen Gespräche unter vier Augen, wobei das Gesprächsthema ein beliebiges interessantes Ereignis der vergangenen Wochen war. Bei einer der beiden Teilnehmergruppen lag während des Ge­sprächs ein Mobiltelefon in Sichtweite, bei der zweiten Gruppe stattdessen ein Notizbuch. Die anschließende Auswertung konnte nachweisen, dass Teilnehmer, in deren Nähe das Handy lag, die Gespräche deutlich weniger positiv in Erinnerung behielten und sich dem jeweiligen Gesprächspartner auch weniger verbunden fühlten. Bewusst wahrgenommen wurde der störende Einfluss des Mobiltelefons von den Probanden allerdings nicht.

Autor(en): (ena)


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