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Kommunikation für Khomeinis Erben


Der Iran hat derzeit auf der weltpolitischen Bühne ein schlechtes Image. Was allerdings übersehen wird: Viele Intellektuelle des Landes bemühen sich um einen fruchtbaren Austausch innerhalb der iranischen Zivilgesellschaft und mit dem Westen. So auch die mehr als 20 Frauen und Männer - darunter Fereshte Tabatabei, Enkelin Ayatollah Khomeinis und Gründerin der Frauenpartei Irans -, die an einer umfangreichen Ausbildung zum Dialogbegleiter teilgenommen haben. Durchgeführt wurde diese von den Osnabrücker Dialogexperten Martina und Johannes F. Hartkemeyer mit Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Teheran. Ziel des Seminars war es, Multiplikatoren auszubilden, die in der Lage sind, die Methode des Dialogs in verschiedene Bereiche der persischen Gesellschaft zu tragen. Das ist offenbar gelungen. Jedenfalls betont Martina Hartkemeyer: 'Wir sind mit der üblichen westlichen Gleichung Tschador gleich Verschlossenheit im Kopf in den Iran gereist - und waren dann erstaunt über die enorme Offenheit und Lernbereitschaft unserer Teilnehmer.'

Autor(en): (jum)


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