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Jay Cross ist tot


Jay Cross, einer der bekanntesten Experten für digitales Lernen weltweit, ist im November 2015 verstorben. Der US-Amerikaner hat mit seinen Ideen die Entwicklung des computerbasierten Lernens maßgeblich vorangetrieben und soll den Begriff E-Learning Ende der 1990er Jahre wesentlich geprägt haben. Es gehört aber auch zu Cross’ Eigenarten, dass er E-Learning im Jahr 2003 in einem provokativen Artikel für 'tot' erklärte. Das war nicht ganz so drastisch gemeint, wie es klang. Doch Cross rieb sich an der Vorstellung einiger Branchenvertreter, es reiche aus, herkömmliche Lernmodelle auf das computergestützte Lernen zu übertragen. Cross dachte innovativer – und wandte sich später verstärkt dem Thema informelles Lernen zu. Dazu veröffentlichte er ein viel beachtetes Buch: 'Informal Learning' – und eine provokative Formel: Nur 20 Prozent des Lernens fänden auf formellem Weg statt, 80 Prozent dagegen auf informellem Weg. Und nur 20 Prozent von dem, was in formellen Kursen trainiert würde, würde später im Arbeitsalltag angewendet.

Cross war einer der im Web präsen­testen und publikationsfreudigsten Experten zum Thema digitales Lernen – und das schon sehr früh: 'Wenn man 2003, 2004 einem E-Learning-Experten im Netz folgte, dann war er auf jeden Fall dabei', erinnert sich Jochen Robes, der seit Jahren selbst zum Thema bloggt. Viele Branchenvertreter kannten Cross auch als CEO und Chief Unlearning Officer der Internet Time Alliance, der auch Jane Hart und Charles Jennings angehören.

Autor(en): Sylvia Jumpertz

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