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Human-Resources-Studie: Arbeitnehmer fühlen sich bei Mittelständler am wohlsten

Die meisten Deutschen fühlen sich bei ihrem Arbeitgeber pudelwohl. Über 90 Prozent würden wieder im gleichen Unternehmen anfangen, wenn sie noch einmal die Wahl hätten, und ihren Arbeitgeber zudem auch weiterempfehlen. Stark oder sehr stark verbunden mit ihrem Brötchengeber fühlen sich vier von fünf Arbeitnehmern. Zu diesen Ergebnissen kam die Delbrücker Unternehmensberatung Batz + Siegler Consulting in ihrer Studie 'Human Resources Monitor', die sie bereits zum dritten Mal durchführte. Befragt wurden diesmal insgesamt knapp 6.200 Mitarbeiter, Führungskräfte und Top-Manager.

Differenziert man die Resultate bezüglich der Größe der Unternehmen, bei denen die Befragten angestellt sind, bestätigt sich das Bild der Erhebungen aus den Vorjahren: Die Mitarbeiterbindung ist in großen Unternehmen geringer als in kleinen und mittleren Firmen. Verantwortlich dafür zeichnen laut Studienleiterin Heike Andreschak in erster Linie die Chefs: 'In Großunternehmen ist das Verhältnis von Vorgesetztem und Mitarbeitern anonymer als in kleinen Betrieben. Der Chef interessiert sich weniger für den Mitarbeiter als Mensch', so die Geschäftsführerin des Beratungshauses. Hinzu kommt, dass in Großunternehmen die Chefs ihren Mitarbeitern laut Andreschak weniger Handlungsfreiräume lassen, die diese aber wollen: Knapp 80 Prozent der Befragten halten Eigenverantwortung für sehr wichtig, nahezu alle anderen für wichtig.

Eine geringen Stellenwert hingegen besitzt in den Unternehmen das derzeit in den Medien ommipräsente Thema des demografischen Wandels. In über einem Drittel der Unternehmen werden die Auswirkungen der Alterung der Gesellschaft laut den Befragten sogar überhaupt nicht thematisiert. Andernorts bleibt es meist bei Lippenbekenntnissen, meint Andreschak: 'Während Personaler über die Folgen der demografischen Entwicklung reden, wird das Thema dort, wo strategische Entscheidungen gefällt werden, bisher kaum wahrgenommen.' Vor dem Hintergrund, dass die Firmen im Personalbereich meist nur zwei bis drei Jahre vorausplanen, die Folgen des demografischen Wandels erst ab dem Jahr 2010 wirklich spürbar werden, wird dieses Ergebnis verständlich. Da passt es auch ins Bild, dass nur knapp ein Viertel der in der Studie beleuchteten Unternehmen in Programme zur Gesundheitsförderung der Angestellten investiert. Die Förderung älterer Mitarbeiter wird gerade einmal in 18 Prozent der Firmen thematisiert. Infos per E-Mail.
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