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Bei Entscheidungen steht das Ego im Zentrum

Hirnforschung


Dass Führungskräfte nicht selten als egozentrisch gelten, hat möglicherweise weniger mit ihrer Position und ihrer Persönlichkeit als mit der Tatsache zu tun, dass sie viele Entscheidungen treffen. Denn diese sind, wie Neurowissenschaftler der Us-amerikanischen Duke University in einer Studie herausgefunden haben, von Natur aus stark vom eigenen 'Selbst' beeinflusst. In einem Experiment zeigten die Forscher einer Reihe von Probanden auf Screens blaue, grüne und violettfarbene Punkte, die vorher mit den Begriffen 'Freund', 'Fremder' und 'Selbst' verknüpft worden waren. Nach einer kurzen Pause wurde dann ein schwarzer Punkt eingeblendet. Die Probanden sollten anschließend angeben, ob der schwarze Punkt an derselben Stelle erschienen war wie einer der vorher abgebildeten Punkte und ob es sich bei diesem um einen grünen, blauen oder violettfarbenen gehandelt hatte. Es stellte sich heraus, dass die Studienteilnehmer den Ort und die Farbe erheblich schneller identifizierten, wenn es um die 'Selbst-Punkte' ging, als wenn es 'Fremde' oder 'Freunde' zu identifizieren galt. 'Durch die Versuche sind wir zu der Erkenntnis gelangt, dass unser Kurzzeitgedächtnis, mit dem wir Entscheidungen treffen, Dinge bevorzugt, die mit uns selbst zu tun haben', erklärt Studienautor Tobias Egner. Ein gewisses Maß an Egozentrismus – zumindest im Hinblick auf Entscheidungen – sei daher nicht verwerflich, sondern ganz natürlich.

Autor(en): Sarah Lambers


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